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E-Day:18: Digitalisierung meistern – aber wie? 

Keynotes von Julian Hosp und Dorothee Ritz beim E-Day:18 in der WKÖ

E-Day 2018
© WKÖ

„Das, was wir hier machen, das, was ihr hier macht – nämlich sich zu vernetzen, sich auszutauschen, neue Menschen und neue Technologien kennenzulernen – ist schon mal ein richtiger und guter Schritt“ – mit diesen Worten begrüßte Julian Hosp die Zuhörer im bis auf den letzten Platz gefüllten Julius Raab-Saal der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Wien. Der Profi-Sportler (Kitesurfer), Arzt, Buchautor und Unternehmer (Mitbegründer des Blockchain-Start Ups TenX), hielt eine Keynote zum Motto des E-Day:18, „Digitalisierung meistern“.

In der Rückschau auf die vergangenen 20, 25 Jahre habe er erkannt, so der Österreicher Hosp, der in Tirol ausgebildet wurde und mittlerweile in Singapur ansässig ist, „dass Dinge sich im Lauf der Zeit wiederholen – auch in der Online-Welt, im Bereich Computer, Internet, Digitalisierung.“ Durch die Digitalisierung haben sich aber die Rahmenbedingungen, etwa dafür, wie man an Geschäfte herangeht, geändert, so Julian Hosp weiter. Die bisherige, seit Jahrtausenden praktizierte Herangehensweise – Stichwort „Offline-Geschäft“ – sei: Ich verkaufe etwas und bekomme Geld dafür, was de facto einem Tauschhandel entspreche.

Jetzt, in der neuen Economy, in Zeiten der Digitalisierung, sei eines besonders wichtig, wie Keynoter Hosp nicht müde wurde zu betonen: „Zu geben, zu geben, zu geben.“ Die meisten Businessmodelle haben heute einen kostenlosen Zugang. Erfolgreich werde aber der sein, der einen längeren Horizont für „Tauschhandel“ im Zeitraum von etwa zehn bis fünfzehn Jahre schaffe. 

Vielfältige Wege der Wissensaneignung sehen

Ein weiteres Thema sei der Bereich Learning: „Man kann nicht nur in der Schule oder auf der Uni etwas lernen.“ Prinzipiell sei es egal, wo und auf welchem Weg man sich neues Wissen aneigne – Hauptsache, man tut es. Mit Blick auf Inhalte und Motivation hielt Julian Hosp fest: Ein bestimmtes Thema – und das wird wohl für jeden ein anderes sein – wird zum Treiber für Veränderung. Für ihn beispielsweise seien es Kryptografie und Blockchain gewesen. Grundlage für Erfolg sei es jedenfalls, „von anderen zu lernen und deren Fehler nicht zu machen.“

Digitalisierung muss Chefsache sein

Dorothee Ritz, General Managerin von Microsoft Österreich, hielt in ihrer Keynote ebenfalls fest, dass ein Wandel in der Unternehmenskultur nötig sei.

Ritz plädierte vehement für mehr Mut in Hinblick auf die Digitalisierung. Der Schlüssel hierzu liege ihr zufolge in „digital Leadership“: „Ich fordere Sie auf, machen Sie Digitalisierung zur Chefsache. Führungskräfte müssen den Kulturwandel mitbegleiten, um die Mitarbeiter mitzunehmen.“

„Es braucht eine innovative Unternehmenskultur, kombiniert mit guter technischer Infrastruktur. Doch nur die Technik allein ist zu wenig.“ Ritz zufolge habe in den meisten österreichischen Unternehmen Digitalisierung bereits den richtigen Stellenwert. Doch bisher werde sie vorwiegend zur Optimierung und Rationalisierung von Prozessen genutzt. „Noch viel zu wenige nutzen die Digitalisierung, um neue Geschäftsmodelle zu schaffen“, sagte sie. Und das, obwohl es die Lösungen bereits gibt – egal ob für Industrie 4.0 oder Artificial Intelligence. „Man muss hier nichts erfinden, die Lösungen gibt es quasi von der Stange - sowohl für große Unternehmen als auch für KMU.“

Neben den diversen Livestreams vom E-Day:18 in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Wien auf http://live.eday.at lassen sich Vorträge und Diskussionen auch bei Twitter mit den Hashtags #eday18 und #jr mitverfolgen bzw. nachlesen. Der Twitter-Livereport aus dem Hauptsaal/Julius Raab-Saal, Hashtag #jr, ist auf https://storify.com/WKO_EDay/e-day-18-live-raab-saal dokumentiert und wird laufend ergänzt. (PWK263/JHR/DFS)

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