th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Durchschnittlich plus 2,7 % für die Beschäftigten der Metalltechnischen Industrie

Gestaffelter KV-Abschluss bringt zwischen 2,6 % und 2,8 % Lohnplus für die rund 128.000 Beschäftigten der Branche und nimmt Rücksicht auf schwieriges Marktumfeld

KV-Einigung
© WKÖ

Nach mehr als 11-stündigen Verhandlungen brachte die fünfte KV-Runde für die Metalltechnische Industrie eine Einigung. Die Beschäftigten der Branche erhalten ab 1.11.2019 eine durchschnittliche Erhöhung der IST- und KV-Löhne und -Gehälter um 2,7 %, gestaffelt nach Beschäftigungsgruppen zwischen 2,6 % und 2,8 %.

Die Zulagen werden um 2,6 % erhöht, die Lehrlingsentschädigungen um 2,7 % und die Diäten um 2 %.

Im Rahmenrecht wurde darüber hinaus vereinbart, dass Jubiläumsgelder in Zukunft auch in Zeit umgewandelt werden können. Das bringt Flexibilität für beide Seiten.

Christian Knill, Obmann des Fachverbands Metalltechnische Industrie, zeigt sich zufrieden: „Der Abschluss bedeutet eine deutliche Reallohnerhöhung und ist eine klare Anerkennung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die KV-Verhandlungen fanden heuer unter schwierigen Rahmenbedingungen statt. Nach einigen guten Wachstumsjahren sind die Aussichten für dieses und das nächste Jahr deutlich eingetrübt, viele Betriebe bereiten sich auf Umsatzrückgänge vor. Das mussten wir berücksichtigen und es war nicht leicht, die Gewerkschaften an ihre Verantwortung für den Standort zu erinnern. Wir werden weiter an der Modernisierung der KV-Verhandlungen arbeiten. Mit den 2-Tages-Blöcken ist dazu ein erster Schritt erfolgt, unser Ziel für nächstes Jahr sind Verhandlungen auch in den Bundesländern.“

Christian Knill, Obmann des Fachverbands Metalltechnische Industrie
© FMTI Christian Knill, Obmann des Fachverbands Metalltechnische Industrie

Über die Metalltechnische Industrie

Die Metalltechnische Industrie ist Österreichs stärkste Branche. Über 1.200 Unternehmen aus den Industriezweigen Maschinenbau, Anlagenbau, Stahlbau, Metallwaren und Gießerei bilden das Rückgrat der heimischen Industrie. Die exportorientierte Branche ist mittelständisch strukturiert, besteht zu mehr als 85 % aus Familienbetrieben und ist für ein Viertel aller österreichischen Exporte verantwortlich. Zahlreiche Betriebe sind Weltmarktführer und „Hidden Champions“.

Die Metalltechnische Industrie beschäftigt direkt mehr als 135.000 Menschen (darunter rund 7.000 Mitarbeiter aus der Gießereiindustrie) und sichert damit indirekt an die 250.000 Arbeitsplätze in Österreich. Sie erwirtschaftete 2018 einen Produktionswert von 39,2 Milliarden Euro.

Der Fachverband Metalltechnische Industrie, ein Zusammenschluss der ehemaligen Fachverbände Maschinen- und Metallwarenindustrie sowie Gießereiindustrie, zählt zu den größten Wirtschafts- und Arbeitgeberverbänden Österreichs und ist eine eigenständige Organisation im Rahmen der Wirtschaftskammer Österreich.

Das könnte Sie auch interessieren

WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Bäckerin Jasmin Angerer, Trainer Erwin Heftberger und Wirtschaftsministerin Elisabeth Udolf-Strobl

WorldSkills 2019 - Nachwuchs der backenden Branchen zeigt ausgezeichnete Leistungen

Exzellenz, die sich sehen lassen kann - Bäckerin Jasmin Angerer und Konditorin Anjuta Bergmann erzielen Medallions for Excellence mehr

Online

Hotellerie wehrt sich gegen Fake-Bewertungen auf Online-Plattformen

Kraus-Winkler: Schon eine gefälschte Bewertung kann Unternehmen massiv schaden – ausgefeiltes System soll faire, transparente Bewertungen für Gäste und Betriebe sicherstellen mehr