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Druck auf die Betriebe steigt: Wirtschaftsvertreter fordern Freitesten

WKÖ-Gastronomieobmann Pulker und Bundesinnungsmeister Eder: Ausfälle von Mitarbeitern wegen Quarantäne verursachen Personalengpässe

Corona Test
© Unsplash/Mufid Majnun

Mit der bedauerlicherweise steigenden Zahl an COVID-19-Neuinfektionen steigt auch die Zahl jener Personen, die sich als K1-Kontakte in eine zehntägige Quarantäne begeben müssen. In vielen Betrieben quer durch alle Branchen führt dies zu problematischen Personalengpässen.

Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): "Natürlich muss alles daran gesetzt werden, die Pandemie einzudämmen und Neuinfektionen zu verhindern. Doch wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die negative Tests vorweisen können, dennoch nicht in die Arbeit kommen dürfen, wird auch noch ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden angerichtet."

"Gerade in kleinen Betrieben führen diese unvorhersehbaren Ausfälle zu massiven Problemen, wir brauchen Planbarkeit", unterstreicht Wolfgang Eder, Bundesinnungsmeister der Friseure in der WKÖ. "Wir sind jetzt schon einer der am schwersten betroffenen Dienstleistungsbereiche, wie die Insolvenz einer großen Friseurkette zeigt. Wenn Mitarbeiter oder ganze Teams so lange ausfallen, ist das für viele unserer kleinen Betriebe existenzbedrohend."

"Wirtschaftliches Überleben sichern"

Die beiden Branchenvertreter unterstreichen daher die Forderung nach der Möglichkeit des "Freitestens": Mitarbeiter, die ein Verdachtsfall sind, sollen die Quarantäne beenden dürfen, wenn sie zwei negative Coronatests vorweisen können. Ähnliche Regelungen gibt es etwa im Spitzensport.

"Wir müssen jetzt alles daran setzen, dass ein wirtschaftliches Überleben gesichert ist. Die Konsequenzen der verpflichtenden zehntägigen Quarantäne sind auf Dauer für unsere Betriebe nicht tragbar", so Pulker und Eder unisono. (PWK497/HSP)

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