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Dritte Verhandlungsrunde zum Fleischer-KV ergebnislos abgebrochen 

WKÖ-Arbeitgeberverhandler: Branche leidet unter hohem Preisdruck

Fleischer
© WKÖ

Die dritte KV-Verhandlungsrunde der Fleischwirtschaft wurde gestern ergebnislos untergebrochen. Wie bereits bei den vorangegangenen Verhandlungsrunden steht der offiziellen Forderung der Gewerkschaft nach einer Lohnerhöhung von 4,0 % ein offizielles Angebot der Arbeitgeberseite von 1,0 % gegenüber.

„Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Fleischwirtschaft durch massive Preissteigerungen beim Rohstoff Schweinefleisch – bedingt durch den Ausbruch der Schweinepest in China - ist ein Abschluss weit über dem Verbraucherpreisindex nicht verkraftbar“, betont der Innungsmeister der Fleischer Rudolf Menzl.

Die Arbeitgebervertreter sind der Gewerkschaft in den Vieraugengesprächen bereits so weit wie möglich entgegengekommen.

Überhöhte Lohnsteigerungen gefährden Betriebe

Allein die Mehrkosten, die der Fleischwirtschaft durch die Umziehzeiten entstehen, führen zu einer Steigerung der Personalkosten um rund 2 %. Mit der von der Gewerkschaft PRO-GE geforderten Steigerung von 4 % bedeutet allein das eine Erhöhung der Lohnkosten um rund 6 %. 

„Das liegt weit über dem, was einem Fleischer am Ende des Tages übrigbleibt“, rechnet der Innungsmeister vor. Die Betriebe kämen in die roten Zahlen, weitere Betriebsschließungen wären zu befürchten.

Auch der Obmann der Fleischwarenindustrie, Karl Schmiedbauer, sieht die Entwicklung mit großer Sorge: „Ein derartiger Kostenschub ist schlichtweg nicht zu verdienen.“

Die Verhandlungen wurden im Einvernehmen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern auf den 4. September 2019 vertagt. Die Arbeitgebervertreter hoffen dann einen für beide Seiten verkraftbaren Abschluss zu erzielen.

Ein vertragsloser Zustand droht jedoch nicht, da bis zum Abschluss und der Veröffentlichung der neuen Lohntabellen die Löhne, wie sie seit 1. Juli 2018 bestehen, unverändert weiter gelten. (PWK395/PM)

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