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Diese Corona-Regelungen gelten ab 10. Juni

Die von der Bundesregierung angekündigten Lockerungen im Überblick

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© WKÖ

Ein Überblick über die von der Bundesregierung heute angekündigten Lockerungsmaßnahmen:

Handel 

  • Pro Kunde müssen nur noch 10m² zur Verfügung gestellt werden

Gastronomie

  • Gäste müssen weiterhin ein gültiges negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorweisen (3-G Regel) – zudem werden auch Selbsttests vor Ort weiterhin möglich sein
  • Im Innenbereich sind nun maximal 8 Erwachsene (zzgl. minderjähriger Kinder) pro Besuchergruppe erlaubt – ohne Einschränkung auf verschiedene Haushalte
  • Im Außenbereich sind nun maximal 16 Erwachsene (zzgl. minderjähriger Kinder) pro Besuchergruppe erlaubt – ohne Einschränkung auf verschiedene Haushalte
  • keine Masken-Pflicht im Außenbereich
  • Sperrstunde wird auf 24:00 Uhr erweitert
  • Mindestabstand zwischen Besuchergruppen (nicht zwischen den Tischen) wird auf 1 Meter reduziert
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn ein Impf- oder Genesungsnachweis oder ein negativer Testnachweis für die jeweils vorgesehene Gültigkeit (PCR-Test 72h, Antigentest 48h, kontrollierter Selbsttest 24h) erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht 

Beherbergung

  • Gäste müssen weiterhin bei der Anreise ein gültiges negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorweisen (3-G Regel) –zudem werden auch Tests vor Ort weiterhin möglich sein
  • Mindestabstand zwischen Gästegruppen wurde auf 1 Meter reduziert
  • Verköstigung von Gästen analog zu Regelungen der Gastronomie, wobei Angehörige einer Gästegruppe gleichgestellt sind, wie Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben
  • Wellnessbetrieb analog zu Regelungen der Wellness- und Freizeiteinrichtungen wobei auch hier Angehörige einer Gästegruppe gleichgestellt sind, wie Personen, die im gemeinsamen Haushalt leben

Freizeitbetriebe

  • Sperrstunde wird auf 24:00 Uhr erweitert
  • In geschlossenen Räumen müssen pro Kunde nur noch 10m² zur Verfügung gestellt werden – gilt auch für Wellnesseinrichtungen
  • Ausgenommen von der 10 m²-Regel sind Einrichtungen, bei denen in der Regel für die Dauer der Inanspruchnahme der Dienstleistung ein Platz eingenommen wird (Fahrgeschäfte)
  • Gegenüber Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, ist nur noch ein Mindestabstand von 1 Meter einzuhalten
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn ein Impf- oder Genesungsnachweis oder wöchentlich ein negativer Testnachweis (Selbsttests vor Ort gelten nicht als Nachweis) erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht.
  • Verköstigung von Gästen analog zu Regelungen der Gastronomie

Veranstaltungen

  • Teilnehmer müssen weiterhin vor der Veranstaltung ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorweisen (3-G Regel) – zudem werden auch Selbsttests vor Ort möglich sein
  • Teilnehmeranzahl bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen (Kinos, Konzert, Kabarett, Seminar)
    • Innenbereich: 1.500 Personen (nun 75 Prozent Maximalauslastung des Veranstaltungsortes möglich)
    • Außenbereich: 3.000 Personen (nun 75 Prozent Maximalauslastung des Veranstaltungsortes möglich)
  • Private Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern sind weiterhin nicht als Veranstaltungen mit zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen zu verstehen
  • Teilnehmerzahl bei Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze:
    • Innenbereich: 50 Personen
    • Außenbereich: 50 Personen
  • Gelegenheitsmärkte können bereits ab Anfang Juni 2021 wieder stattfinden
  • Auch bei Veranstaltungen wird der Mindestabstand zwischen Besuchergruppen auf 1 Meter reduziert
  • FFP2-Masken-Pflicht nur mehr im Innenbereich bei Veranstaltungen
  • Eng anliegender Mund-Nasen-Schutz für Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt, wenn ein Impf- oder Genesungsnachweis oder wöchentlich ein negativer Testnachweis (Selbsttests vor Ort gelten nicht als Nachweis) erbracht werden kann – sonst FFP2-Masken-Pflicht
  • Verköstigung von Besuchern analog zu Gastronomie – ausgenommen sind Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze, hier ist keine Konsumation von Speisen und Getränken erlaubt

Fach- und Publikumsmessen

  • Messebesucher haben weiterhin ein gültiges negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorzuweisen (3-G Regel) – zudem werden auch Selbsttests vor Ort möglich sein
  • Kapazitätsbeschränkungen in geschlossenen Räumen wurde auf 10 m2 Besucherfläche pro Besucher reduziert

Sonderregelungen Reisebusse und Proben

  • Wenn ein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorgewiesen (3-G Regel) werden kann, gelten keine Kapazitätsobergrenzen bei Reisebussen oder Amateurproben (z.B. Musik, Chor)


Einreiseregelungen ab Mitte Juni

Zukünftig wird auf die Empfehlungen des RKI (Robert Koch Institut) abgestellt. 

  • Das RKI weist derzeit mehr als 110 Staaten als „Risikogebiete“ aus.
  • Österreich wird die Staaten, welche durch das RKI als „Risikogebiete“ gelistet sind in Anlage A der Einreiseverordnung aufnehmen
  • Das heißt, dass für geimpfte, genesene und getestete Personen aus über 100 Ländern künftig keine Quarantänepflicht besteht
  • Indem Österreich auf die RKI-Liste umsteigt, wird die Reisefreiheit nahezu vollständig wiederhergestellt
  • Zukünftig wird die Einreise beispielsweise auch aus Kroatien, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indonesien, und Kanada ohne Quarantäneverpflichtung möglich sein. Alle Informationen zu den Ländern sind hier abrufbar.
  • Jede nach Österreich einreisende Person – die unter keine der in der COVID-19- Einreiseverordnung genannten Ausnahmen (z.B. Durchreise ohne Zwischenstopp) gefallen ist – musste ein Pre-Travel-Clearance-Formular ausfüllen. Dies gilt künftig nur mehr bei Einreisen aus Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten oder bei einer Einreise ohne Nachweise (3-G Regel).  

Darüber hinaus werden weitere Lockerungen für 1. Juli in Aussicht gestellt: 

  • Wenn kein gültiges negatives Testergebnis, ein Impfnachweis oder eine Bestätigung über eine durchgemachte COVID-19-Erkrankung vorgewiesen (3-G Regel) werden kann, ist im Innenbereich der jeweiligen Betriebsstätten eine Maske zu tragen, z.B. Supermärkte, Öffentlicher Verkehr
  • Kein Mindestabstand und keine Kapazitätsbeschränkungen mehr
  • Keine Auf- oder Sperrstunden im Bereich der Gastronomie
    • Nachtgastronomie wird allerdings erst später im Laufe des Juli wieder möglich sein
  • Keine Obergrenzen bei Veranstaltungen – weder im stehenden oder sitzenden Bereich
    • Anzeigepflicht: ab 100 Personen
    • Genehmigungspflicht: ab 500 Personen


Hinweis:  Bis zur Veröffentlichung der Verordnung können sich noch Änderungen ergeben.


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