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Mein WKO

Die neue Vermessung der Welt

Im Scannen und Vermessen von Oberflächen ist RIEGL Laser Measurement Systems aus dem niederösterreichischen Horn Weltspitze. Der Einsatz von Drohnen liefert hier ganz neue Perspektiven.

RIEGL RiCOPTER
© Universität Innsbruck, Institut für Geographie RIEGL RiCOPTER

Im Rahmen ihrer Initiative „Neues Ermöglichen“ hat es sich die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zum Ziel gesetzt, Innovationen in Betrieben zu erleichtern und anzustoßen. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe (KMU) sollen jene Rahmenbedingungen erhalten, die sie brauchen, um ihre innovativen Ideen ausprobieren zu können. Den Startschuss für „Neues Ermöglichen“ bildet eine Partnerschaft der Wirtschaftskammer mit dem BMK Innovationslabor AIRlabs Austria. Im Zentrum dieser Partnerschaft steht das Testen von kommerziellen Drohnenanwendungen in verschiedensten Wirtschaftsbereichen.

Die Initiative „Neues Ermöglichen“ geht auf die WKO-Innovationsstrategie zurück, welche die WKÖ im vergangenen Jahr vorgelegt hat, um aufzuzeigen, was Österreich braucht, um zu den internationalen Innovation Leaders aufzuschließen.

Das BMK Innovationslabor AIRlabs Austria (AIRlabs steht für Aeronautical Innovation and Research Laboratories Austria) wird im FTI-Luftfahrtprogramm „TAKE OFF“ des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) gefördert und von der Österreichischen Forschungsfördergesellschaft (FFG) abgewickelt. 

Hätten Forschungsreisende wie Alexander von Humboldt bei ihren Expeditionen im 19. Jahrhundert einen RIEGL Laserscanner dabeigehabt, ihre Reisen wären wohl deutlich unkomplizierter gewesen – und die Ergebnisse deutlich genauer. Doch RIEGL, heute einer der weltweit führenden Anbieter von Scanning Systemen für den Vermessungsbereich, öffnete erst 1978 seine Pforten in Horn im nördlichen Waldviertel.

Seit einigen Jahren bietet das Unternehmen, das neben Büros in Wien, Graz und Salzburg auch über Niederlassungen in den USA, Japan, China, Australien und Kanada verfügt, ihren Kunden einen gänzlich neuen Blick auf die Welt an: Mit ihren Vermessungsdrohnen schaffen sie neue und bisher unerreichte Perspektiven. „Mit der Verfügbarkeit kleinerer, ziviler Drohnen konnten wir die bisherigen stationären und mobilen Aufnahmemethoden vom Boden oder der Luft aus perfekt ergänzen“, sagt Michael Mayer, Geschäftsführer der RIEGL Tochterfirma RiCOPTER UAV GmbH, die sich dem Vertrieb der unbemannten Flugsysteme und der für diesen Anwendungsbereich optimierten Sensoren widmet. „Im Gegensatz zum Scannen mit Helikopter und Flugzeug ermöglichen Vermessungsdrohnen nämlich für kleine bis mittelgroße Bereiche eine schnelle und kostengünstige Befliegung und die gemessenen Punktwolken sind aufgrund der geringen Flughöhe und der relativ geringen Fluggeschwindigkeit hochgenau“, erklärt Mayer.

Drohne
© Riegl

Kreative Umsetzung von komplexen Vermessungsaufgaben

Schon 2014 hat RIEGL mit dem VUX-1UAV den ersten Miniatur-Laserscanner vorgestellt und sich selbst damit einen völlig neuen, hybriden Markt eröffnet. „Dieser Markt unterscheidet sich sowohl von der traditionellen Vermessungsbranche als auch von der allgemeinen Luftfahrt“, sagt Ursula Riegl. Dies birgt naturgemäß einige Hürden, vorrangig aber sehr viel Potential zur kreativen Umsetzung von komplexen Vermessungsaufgaben. In den letzten Jahren konnten sich die Waldviertler auf diesem neuen, wachsenden Markt sehr gut positionieren. Durch enge Zusammenarbeit mit ihren Kunden und die Durchführung von Testprojekten im In- und Ausland, sowie die langjährige Erfahrung im Betrieb der eigenen Flugzeuge im ALS (Airborne Laser Scanning)-Bereich konnte RIEGL wichtiges Know-how aufbauen. Heute macht das Unternehmen einen beträchtlichen Teil des Jahresumsatzes im Bereich „Unmanned Laser Scanning“, sagt Ursula Riegl, Assistentin der Geschäftsführung von RIEGL.

Drohne
© Riegl

Um die für die Weiterentwicklung der eigenen Technologien wichtigen Tests absolvieren zu können, nehmen die Vermessungsspezialisten von RIEGL am Projekt AIRlabs teil. Dieses hat das Ziel, eine gesamtheitliche, bundesweite Infrastruktur für die Forschung, Entwicklung, Validierung und Integration von Drohnen aufzubauen. „Wir finden vor allem das Mehrstufenmodell und die Bereitstellung von Lufträumen in verschiedenen geographischen und sehr unterschiedlichen topographischen Lagen interessant“, sagt Mayer. „AIRlabs bildet einerseits die Vielfältigkeit des neuen, innovativen zivilen Drohnenmarkts ab und schließt zugleich Lücken bei der Überleitung von Entwicklungsträgern zu marktfähigen Produkten und Einsatzvorschlägen.“ 

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