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Die Kreativwirtschaft ist Innovationsvorreiterin

Kreativwirtschaft als Treiber der Digitalisierung und Erschließung neuartiger Geschäftsmodelle – Filmische Case Study als Beispiel für innovationsstarke Kreativwirtschaftsgeschichte

Kreativwirtschaft
© WKÖ

Kreativunternehmen sind Impulsgeber für Innovationen. Laut dem Siebenten Österreichischen Kreativwirtschaftsbericht bauen 87 % der Kreativschaffenden auf neue Produkte, Verfahren oder Technologien. Für 69 % spielt die tägliche Nutzung modernster Internet- und Softwareanwendungen eine entscheidende Rolle. „Die Kreativwirtschaft befindet sich an der Schnittstelle zur Veränderung. Ihr Geschäftserfolg ist vorrangig auf den Einsatz modernster Technologien zurückzuführen und gerade im Bereich der Digitalisierung sind Kreative häufig Pioniere“, erklärt der Vorsitzende der Kreativwirtschaft Austria (kurz KAT), Gerin Trautenberger, und verweist auf die Zahlen des zuletzt veröffentlichten Kreativwirtschaftsbarometers. Mit 66 % liegt der Fokus bei den Neuinvestitionen von Kreativunternehmen demnach eindeutig im Bereich „Innovation und Digitalisierung“.

Innovationskraft von Kreativwirtschaftsunternehmen

91 % der Kreativunternehmen sind selbst innovationsaktiv, dreiviertel erstellen Produkt- und Dienstleistungsinnovationen und über die Hälfte führen neue Geschäftsmodelle wie Verfahrens- und Marketinginnovationen ein. Eine besondere Bedeutung spielt in der Kreativwirtschaft die eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit. 41 % der Kreativwirtschaftsunternehmen mit Innovationsaktivität haben systematische Prozesse im Sinne eigener F&E-Arbeit verankert. „In der Kreativwirtschaft werden neue Ideen, Methoden und Ansätze entwickelt, ausprobiert, verfeinert und in transformativen Prozessen von anderen Unternehmen übernommen. Daran zeigt sich die Vorreiterrolle für neue Innovationsformen“, erklärt der KAT-Vorsitzende.

Innovative Geschäftsmodelle 

Produkte und Dienstleistungen werden im Regelfall auf die Kundinnen und Kunden gezielt zugeschnitten. Damit werden diese im Innovationsprozess direkt integriert. Gerin Trautenberger: „Kreativunternehmen sind Early Adopter von Open-Innovation-Methoden, die auch neue Formen wie soziale Innovation oder Serviceinnovation hervorbringen.“ Beinahe die Hälfte der Kreativunternehmen beschreibt im Siebenten Österreichischen Kreativwirtschaftsbericht das eigene Geschäftsmodell als innovativ oder sehr innovativ. Für rund ein Drittel ist die Innovationsaktivität für die Kundinnen und Kunden sogar das vorrangige Geschäftsmodell. „Besonders positiv daran ist, dass Kreativwirtschaftsunternehmen dabei unterstützend tätig sind, eigene Geschäftsmodelle kritisch zu hinterfragen“, hält der KAT-Vorsitzende weiter fest.

Kooperationspartnerschaften

Kreativwirtschaftsbasierte Innovationen werden überwiegend durch Kooperationspartnerschaften ausgelöst. Besonders häufig kooperieren Kreativunternehmen untereinander. Dabei handelt es sich zumeist um anlassbezogene Zusammenarbeit auf Projektebene. Für mehr als die Hälfte spielen auch langfristige, strategische Partnerschaften im Innovationsbereich eine wichtige Rolle. Zur Ausschöpfung des kreativen Potentials für Österreich fordert Trautenberger an der konsequenten Umsetzung der Kreativwirtschaftsstrategie für Österreich des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort festzuhalten. „Die Kreativwirtschaftsstrategie trägt wesentlich zur Weiterentwicklung und hohen Dynamik des österreichischen Innovationssystems bei.“

Innovationsstarke Kreativwirtschaftsgeschichte: TeamEcho & KM Film

Die Kreativwirtschaft Austria veröffentlicht regelmäßig erfolgreiche Kreativwirtschaftsgeschichten, die verdeutlichen, wie Kreativschaffende gemeinsam mit ihren Kundinnen und Kunden sowie Produkten Erfolgsgeschichten schreiben und damit Mehrwert und Umsatz erzielen. Ein Beispiel für eine besonders starke Innovation ist die filmische Case Study von Markus Kaiser-Mühlecker, der mit seiner KM Film-Produktionsfirma die Funktionsweise des Büro-Feedback-Tools des IT-Dienstleistungsunternehmens TeamEcho verfilmt hat. Das anonyme Feedback-Tool erlaubt eine kontinuierliche Messung, Analyse und Verbesserung des Betriebsklimas sowie der Mitarbeiterzufriedenheit. Der Film über das Tool hat einen beachtlichen Kreativwirtschaftseffekt ausgelöst: Vereinfachten Kommunikation, 20 % mehr Neukunden und doppelt so viel Umsatz. Diese und weitere Kreativwirtschaftsgeschichten sind im Schaufenster der Webseite der Kreativwirtschaft Austria zu finden. (PWK128/us)

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