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Deutschsprachige Busverbände betonen Gemeinsamkeiten

Spitzenvertreter der Omnibusverbände aus A, BRD, CH, LUX: Brancheninteressen auf EU-Ebene gemeinsam vertreten - Lenk- und Ruhezeitenregelungen besser auf Anforderungen der Branche ausrichten

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Am 20. Juli sind die Spitzenvertreter der Busverbände aus Deutschland, Osterreich, der Schweiz und Luxemburg zu ihrem jährlichen Arbeitstreffen zusammengekommen. Austragungsort war dabei diesmal die Ostseestadt Warnemünde, in der unter anderem die aktuellen Initiativen der EU-Kommission auf der Tagesordnung standen. Fachverbandsobmann Martin Horvath betont, „dass die Verbandsvertreter einstimmig der Meinung sind, dass die Interessen und Eigenheiten der Busbranche in den derzeitigen Vorschlägen zu den Sozialvorschriften nicht ausreichend zu finden seien. Wir wollen gemeinsam auf Verbesserungen hinarbeiten.“  

„Die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission zu den Lenk- und Ruhezeiten lassen erkennen, dass die Besonderheiten der Branche entweder nicht erkannt oder ignoriert wurden“, darin waren sich die Präsidenten der Busverbände aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Luxemburg ausnahmslos einig. „Hier wollen wir im Schulterschluss ansetzen und auf gute Lösungen für Fahrgäste, Fahrer und Unternehmen hinwirken“, sagten sie am Rande der Veranstaltung in Warnemünde und bestärkten so ausdrücklich ihr länderübergreifendes Zusammenwirken. Zu den Inhalten des Treffens führten sie weiter aus: „Im Hinblick auf die aktuellen Ziele und Herausforderungen der Omnibusbranche herrscht große Einigkeit bei den anwesenden Verbandsvertretern, dass wir gemeinsam mehr erreichen können und wollen. Dies gilt beispielsweise für den Abbau von bürokratischen Hindernissen.“

Digitaler Wandel im Busverkehr

Neben den aktuellen politischen Initiativen waren die Diskussionen der Sitzung auch geprägt von Fragen zum digitalen Wandel im Busverkehr. Die Branchenvertreter vor Ort nutzten das Arbeitstreffen für den Know-how-Austausch und die stärkere Vernetzung über Landesgrenzen hinweg. Besprochen wurde eine gemeinsame Strategie für die Zukunft unter den Vorzeichen von modernen Mobilitätsplattformen, autonomen Fahrkonzepten und alternativen Antriebstechnologien. Zudem ging es auch um die Verzahnung von nationalen Initiativen der Einzelverbände mit den Aktivitäten innerhalb des internationalen Dachverbandes IRU.

Zum Hintergrund: Beim sogenannten DACHL-Treffen kommen einmal im Jahr die Präsidenten und Geschäftsführer der Busverbände aus Österreich (WKO, Fachverband Bus), Deutschland (bdo), der Schweiz (ASTAG/Car Tourisme Suisse) und Luxemburg (FLEAA) zu einem Meeting zusammen. In diesem Jahr übernahm der deutsche Verband die Austragung und die Organisation. In Warnemünde an der Ostsee wurden die aktuellen Themen der Branche diskutiert und gemeinsame Lösungsansätze herausgearbeitet.

Das nächste D-A-CH Treffen findet im Jahr 2018 in Österreich statt.

Die österreichische Bus-Branche

Die mehr als 1.300 österreichischen Busunternehmer (www.berufsgruppe-bus.at) betreiben eine Flotte von mehr als 9.000 Bussen. Mit diesen werden im Reiseverkehr jährlich über eine Million Gäste befördert sowie im öffentlichen Personennah- und Regionalverkehr auf der Straße mehr als die Hälfte aller 1,1 Milliarden Beförderungsfälle garantiert. Die Unternehmen investieren jährlich rund 225 Millionen Euro in ihre Fuhrparks. Der Bus ist mit 15g/CO2 pro Passagier/pro km das mit Abstand sauberste Straßenverkehrsmittel. Die geringen Schadstoffemissionen und die ständige Reduzierung der Geräuschemissionen unterstreichen den hohen ökologischen und ökonomischen Nutzen des Omnibusses gegenüber dem Individualverkehr. (PWK612/US)  

Die Spitzenvertreter der Omnibusverbände beim Arbeitstreffen in Warnemünde: Stefan Huwyler, Roger Kopf (CH), Christiane Leonard (D), Martin Horvath (A), Jos Sales, Jean Clement (LUX) und Paul Blachnik (A)
Die Spitzenvertreter der Omnibusverbände beim Arbeitstreffen in Warnemünde: Stefan Huwyler, Roger Kopf (CH), Christiane Leonard (D), Martin Horvath (A), Jos Sales, Jean Clement (LUX) und Paul Blachnik (A)
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