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Degressive Abschreibung für Abnutzung (AfA) einführen

Position der WKÖ

Österreich ist eines der wenigen Länder in Europa, das bei der Abschreibung keine Wahlmöglichkeit bietet und lediglich die Möglichkeit einer linearen Abschreibung vorsieht. Daher fordert die Wirtschaftskammer Österreich diese Wahlmöglichkeit und eine degressive Afa, die der tatsächlichen Wertentwicklung des Investitionsgutes besser entspricht. Die degressive AfA soll mit einem konjunkturbedingt veränderbaren Abschreibungssatz flexibel gestaltet werden. 

Für die degressive Abschreibung spricht die Tatsache, dass abnutzbare Anlagegüter nicht nur durch technischen Verschleiß im Laufe der Nutzungsdauer entwertet werden, sondern dass sie von Anfang an der wirtschaftlichen Entwertung durch den technischen Fortschritt, Nachfrageverschiebungen, Modeänderungen usw. ausgesetzt sind. Das Prinzip der kaufmännischen Vorsicht erfordert daher, dass dem durch verschiedene Wertminderungskomponenten bedingten degressiven Verlauf der Nutzungskurve durch eine entsprechende Bemessung der Abschreibungsquoten Rechnung getragen wird. Die degressive AfA ist daher nicht nur für die Risikominderung, sondern auch für die Finanzierung aus Abschreibungsgegenwerten von Bedeutung.

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