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Das beste Muttertagsgeschenk für alle berufstätigen Mütter sind gut betreute Kinder

WKO-Vizepräsidentin und FiW-Bundesvorsitzende Martha Schultz: Was Mütter wirklich brauchen, sind flächendeckend hochwertige Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeitmodelle

Berufstätigen Mütter brauchen gut betreute Kinder
© wkö

„Gerade am Muttertag sollte allen Müttern in Österreich nicht nur im Familienkreis gedankt werden, vielmehr sind Politik und Gesellschaft gefordert, endlich Schritte zu setzen, um Mütter dort besser zu unterstützen, wo es leider nach wie vor hapert – bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, betont die Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW) und WKÖ-Vizepräsidentin Martha Schultz anlässlich des Muttertags am kommenden Sonntag. „Der rasche Ausbau von flächendeckender, qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung ist seit langem eine unserer dringendsten Forderungen. Ebenso wie die Ausweitung der Betreuungszeiten – vor allem auch im ländlichen Raum. Denn nur so wird Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelingen“, fordert Schultz konkret, die Schließzeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen auf maximal drei Wochen pro Jahr zu reduzieren und die Öffnungszeiten auf mindestens 50 Stunden pro Woche zu erweitern. „Das beste Muttertagsgeschenk für alle berufstätigen Mütter sind gut betreute Kinder,“ zeigt sich Schultz überzeugt. 

Flexiblere Arbeitszeiten schaffen bessere Chancen am Arbeitsmarkt

Eine weitere Maßnahme, die berufstätigen Müttern bessere Chancen am Arbeitsmarkt bieten würde, sind flexiblere Arbeitszeiten. Die Digitalisierung und die damit einhergehende Entwicklung von Homeoffice-Arbeitsplätzen schaffen gerade für Familien von kleinen Kindern Möglichkeiten, die sowohl der Arbeitswelt als auch der Familienrealität besser entsprechen. "Wir wissen, dass viele Mütter sich wünschen, flexibel arbeiten zu können. Um maßgeschneiderte Möglichkeiten für Mitarbeiterinnen und Unternehmerinnen zu schaffen, brauchen wir als Arbeitgeber die gesetzliche Möglichkeit, individuelle Vereinbarungen zu treffen. Somit könnten Frauen dann arbeiten, wenn sie Betreuung haben“, hofft Schultz, dass die von der Regierung geplante Arbeitszeitflexibilisierung rasch umgesetzt wird. (PWK345/ES)

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