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Kühnel: „Auch in der Ausbildung der Fachkräfte rasch zur Normalität zurückkehren“ 

Wirtschaftskammern legen Fahrplan für ausstehende Lehrabschluss- und Meisterprüfungen fest


Stv. WKÖ-Generalsekretärin Mariana Kühnel
© WKO/C. Eder
„Wir wollen auch in der Ausbildung unserer jungen talentierten Fachkräfte rasch zur Normalität zurückkehren und damit gewährleisten, dass es trotz Corona zu keinem Rückstau bei den Lehrabschluss- und Meisterprüfungen kommt. Deshalb wird ab 4. Mai der Prüfungsbetrieb wieder schrittweise aufgenommen. Es ist wichtig, den erfolgreichen Berufsabschluss unserer Fachkräfte zu gewährleisten und den Lehrlingen damit ebenso eine Perspektive auf einen Abschluss zu geben, wie sie Maturanten haben“, sagt Mariana Kühnel, stv. Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Wirtschaft begrüßt zudem den Vorschlag von Wirtschaftsministerin Schramböck, eine Ausgleichzulage für jene Lehrlinge auszuzahlen, die durch Corona verspätet in den Beruf einsteigen.

Fahrplan abgestimmt

Gemeinsam mit den Prüfungsstellen in den Ländern wurde ein gemeinsamer Fahrplan akkordiert, der vorsieht, dass unter peniblen Sicherheits- und Hygienevorgaben – Einhaltung eines Mindestabstands, Mund- und Nasenschutz, Möglichkeit der Desinfektion - die ersten KandidatInnen bei bereits abgeschlossenen Vorbereitungskursen zur Prüfung antreten können. Die Einladungen zu den Prüfungen können bereits ab dem 20.4. erfolgen. Bereits vorliegende Prüfungsanmeldungen bleiben aufrecht und werden ab 4. Mai stattfinden. Neue Prüfungsanmeldungen sind jederzeit uneingeschränkt möglich, die Prüfungen finden dann ab 11. Mai statt. Der theoretische Teil kann auch im Sommer problemlos abgeschlossen werden, da die Lehrlinge über die Berufsschule intensiv Unterrichtseinheiten mittels Distance-Learning erhalten haben.

Rücksichtnahme auf besondere Situation

Zudem wird festgehalten, dass bei Lehrabschlussprüfungen – im Rahmen der Prüfungsordnung - auf die besondere Situation der Kandidatinnen und Kandidaten im Zusammenhang mit der Corona-Krise Rücksicht genommen wird und es aufgrund von allfälligen Einschränkungen bei der Ausbildung in den Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben keine Nachteile geben wird. Parallel dazu werden die Angebote und Vorbereitungskurse der beruflichen Erwachsenenbildung – aliquot zu den Regelungen für berufliche Tätigkeiten – ab 4. Mai schrittweise wieder in Präsenz durchgeführt.

„Auch in der Berufsbildung hat Corona zu Verzögerungen im Prüfungsbetrieb unserer Fachkräfte geführt. Bedingt durch die Schulschließungen haben wir vermehrt besorgte Rückmeldungen erhalten, dass sich viele Lehrabschlussprüfung nicht ausgehen können“, so Kühnel. Konkret können bis Ende April rund 7.300 Lehrabschlussprüfungen nicht stattfinden. Dazu kommen bis Ende Mai 9.200 Meisterprüfungen, Befähigungsprüfungen und Ingenieur-Zertifizierungen.

„Corona darf nicht dazu führen, dass wir Fachkräfte auf dem Weg verlieren, sondern wir wollen ihnen die Möglichkeit geben, ihre Ausbildung so rasch wie möglich zu beenden. Das ist uns ein gemeinsames Anliegen mit den ausbildenden Betrieben und den Berufsschulen. Viele haben während der Corona-Krise in den vergangenen Wochen besonderen Einsatz gezeigt und dafür möchte ich mich im Namen der Betriebe ganz besonders bedanken“, so die stv. WKÖ-Generalsekretärin.

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