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Corona-Impfung: Österreichs Betriebe als Teil der Impfstrategie

WKÖ: Bestehende Infrastruktur nutzen - 500.000 Menschen könnten in Betrieben getestet und geimpft werden. 

Personen mit Maske
© Adobe Stock

Österreichs Unternehmen stehen bereit, sich aktiv in eine Test- und Impfstrategie einzubringen. Bis zu 500.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 2.400 Betrieben könnten nach Schätzungen der WKÖ regelmäßig am Arbeitsplatz getestet – und in der Folge auch dort geimpft - werden.

Die Großkonzerne der heimischen Industrie, die Zehntausende Mitarbeiter beschäftigen, testen ihre Belegschaft schon jetzt weitgehend regelmäßig auf Corona und stellen sich bereits auf großflächige Impfungen ein. So hofft etwa Österreichs größter Baukonzern Strabag mit weltweit knapp 80.000 Beschäftigten auf baldige Impfmöglichkeiten. Auch der zweitgrößte heimische Baukonzern Porr, der insgesamt fast 20.000 Mitarbeiter beschäftigt, hat eigenen Angaben zufolge bereits rund 20.000 Antigentests in der Belegschaft durchgeführt. Beide Konzerne scharren bezüglich Impfung in den Startlöchern.

Ebenso will der weltgrößte Ziegelhersteller Wienerberger mit mehr als 17.000 Beschäftigten im In- und Ausland seinem Personal den Zugang zu Impfungen ermöglichen – auf freiwilliger Basis und analog zu den jährlichen Grippeimpfungen. Die Verfügbarkeit und Umsetzbarkeit seien derzeit noch unklar bzw. würden noch evaluiert- Die Unternehmen warten auf die Vorgaben der verantwortlichen Stellen.

Auf freiwillige Impfungen innerhalb der Belegschaft setzt auch die voestalpine, die weltweit zuletzt knapp 50.000 Arbeitnehmer beschäftigte. Der Konzern habe großes Interesse daran, das Impfangebot Mitarbeitern, die das wollen, rasch zugänglich zu machen und will dafür die betriebsmedizinische Infrastruktur zur Verfügung stellen.

WKÖ: Betriebliche Infrastruktur nutzen

Für die Firmen im privatwirtschaftlichen Bereich hat das Thema Impfung insgesamt hohe Priorität und sie wollen ihre eigenen betriebsmedizinischen Einrichtungen dafür nützen. WKÖ-Präsident Harald Mahrer begrüßt die Absicht, bestehende Infrastruktur in den Betrieben zu nutzen. Wichtig sei ein rascher Start.  

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