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Christoph Kainz verstorben 

Bundessparte Industrie der WKÖ trauert um langjährigen verdienten Mitarbeiter und geschätzten Sozialpartner

Industrie
© wkö

Völlig unerwartet ist Christoph Kainz, Mitarbeiter der Bundessparte Industrie in der WKÖ am vergangenen Donnerstag verstorben.

Christoph Kainz begann seine Tätigkeit für die Industrie in der WKÖ bereits 1983 unmittelbar nach Abschluss seines Studiums. Er verhandelte zahlreiche Kollektivvertragsbereiche, insbesondere die Bereiche Textil-Bekleidung-Schuh-Leder und die Metallindustrie, wo er 1986 mitverantwortlich war für die Arbeitszeit-Reform sowie Ende der ´90er-Jahre für die Angleichung Arbeiter-Angestellte. 

Darüber hinaus vertrat er die Anliegen der Wirtschaft in zahlreichen Institutionen wie im Arbeitsmarktservice, im Hauptverband der Sozialversicherungsträger, auf europäischer Ebene im Rahmen der Vereinigung der Arbeitgeber-Metallverbände CEEMET und insbesondere in der Gleichbehandlungskommission in der er seit ihrer Gründung Mitglied war.

Besondere Verdienste erwarb sich Christoph Kainz rund um die Jahrtausendwende bei seinem Einsatz im Rahmen des Österreichischen Fonds für Versöhnung, Frieden und Zusammenarbeit, aus dessen Mitteln die Entschädigungszahlungen für Zwangsarbeiter während des NS-Regimes geleistet wurden sowie durch seine Arbeit für den Zukunftsfonds. 2002 wurde ihm das Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. (PWK115/us)

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