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Chemische Industrie begrüßt Modernisierung des Chemieverfahrenstechnikers

Neue Ausbildungsinhalte machen Lehrlinge fit für Digitalisierung

Chemische Industrie
© wkö

„Das neu überarbeitete Berufsbild des Chemieverfahrenstechnikers spiegelt dessen anspruchsvolle Tätigkeit sehr gut wider und ist nun maßgeschneidert für die Anforderungen der Industrie 4.0“, zeigt sich Sylvia Hofinger, Geschäftsführerin des Fachverbandes der Chemischen Industrie, zufrieden mit der heute vorgestellten neuen Ausbildungsordnung.  

Auf Grund der technischen Entwicklung ist es notwendig geworden, den Lehrberuf dem heutigen Stand der Technologie und den aktuellen Bedürfnissen der ausbildenden Betriebe anzupassen. Ein Großteil der Unternehmen der chemischen Industrie hat bereits Schritte in Richtung Digitalisierung im Sinne von „Industrie 4.0“ getan, der Rest wird in den kommenden Jahren folgen. Aus diesem Grund hat sich der Fachverband aktiv an der Modernisierung des Lehrberufs beteiligt, damit die Unternehmen auch in Zukunft auf hervorragend ausgebildete Mitarbeiter bauen können. 

Die österreichische chemische Industrie kann sich im internationalen Wettbewerb nur deshalb so erfolgreich behaupten, weil sie innovationsstark ist und mit hoher Produktqualität punkten kann. „Gut ausgebildete Arbeitskräfte sind gerade in Zeiten der Digitalisierung für unsere Unternehmen wichtig, denn auch eine digitale Fabrik braucht kompetente Mitarbeiter, welche die Maschinen und Prozesse steuern und warten“, so Hofinger.

Eine Lehre in der chemischen Industrie ist nicht nur abwechslungsreich und spannend, sie bietet den Lehrlingen neben einer überdurchschnittlichen Bezahlung auch vielfältige Karrierechancen. Die chemische Industrie bietet mit ihren Innovationen die Lösungen für viele globale Herausforderungen: Für Energieeffizienz, Ressourcenschonung, Umwelttechnologien oder auch neue medikamentöse Therapien sind Produkte der chemischen Industrie unverzichtbar. So ist der Bedarf an Chemieverfahrenstechnikern seit dem Jahr 2000 um mehr als 50 Prozent gestiegen. „Wir befinden uns längst in einem Wettstreit um die besten Köpfe, für den unsere Branche als attraktiver Arbeitgeber erfreulicherweise sehr gut aufgestellt ist“, so Hofinger abschließend.

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