th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Chart of the Week

Aktuelle Daten und Fakten interaktiv visualisiert

Grafik WHP Chart of the Week
© AdobeStock/WKÖ

KW 41: Insolvenzen weiterhin auf Tiefstand

Das heurige Jahr 2021 brachte bislang einen neuerlichen Tiefstand bei der Anzahl der Insolvenzen. Die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen lag in den ersten 9 Monaten 2021 sowohl unter dem Vorkrisen- als auch unter dem Vorjahresniveau. Heuer wurden bis zum Ende des dritten Quartals nur etwa halb so viele (-52 %) Insolvenzen verbucht wie im Jahr 2019. Jene Insolvenzen, die dennoch stattfanden, betrafen tendenziell kleinere Betriebe. Dadurch sank das Volumen der Gläubigerforderungen auf ein Rekordtief. 

Die geringe Anzahl an Insolvenzen sowohl bei Unternehmen als auch bei Privatpersonen deutet darauf hin, dass die COVID-Unterstützungsmaßnahmen der Regierung wirksam waren und eine Pleitewelle verhindert haben. In den nächsten Monaten ist mit einem Anstieg der Insolvenzzahlen in Richtung des Vorkrisenniveaus zu rechnen, der jedoch sanft ausfallen sollte.

Zur Analyse


KW 39: Österreich verbessert sich im Global Innovation Index

Österreich hat im Global Innovation Index 2021 gegenüber 2020 um einen Platz auf Rang 18 aufgeholt. Damit gehört Österreich zu den wenigen Ländern, die sich im vergangenen Jahr verbessern konnten. Das innovativste Land der Welt bleibt zum 11. Mal in Folge die Schweiz, vor Schweden, den USA und dem Vereinigten Königreich. Österreich konnte seine Position in den letzten drei Jahren kontinuierlich verbessern und zeichnet sich durch relativ hohe Ausgaben für Forschung und Entwicklung aus. Allerdings produziert Österreich im Verhältnis zu seinen Innovationsinvestitionen wenig Innovationsoutput. Am besten schneidet Österreich in den Bereichen Humankapital, Forschung und Infrastruktur ab, am schwächsten bei der Marktreife bzw. beim Zugang zu Kreditfinanzierungen sowie bei den Bedingungen für Investoren.

Insgesamt haben viele Sektoren - insbesondere in den Bereichen Digitalisierung, Technologie und Innovation - eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gezeigt. So sind auch im Jahr 2020 der wissenschaftliche Output, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie die Anmeldungen für geistiges Eigentum weiter angestiegen. Die COVID-19 Krise hat die Bedeutung von Investitionen in Wissenschaft und Innovation gezeigt und deutlich gemacht, dass das Wachstum nach der Pandemie durch neue Ideen angeheizt werden kann. Dazu braucht es die entsprechenden Rahmenbedingungen, die Innovationen ermöglichen und erleichtern. 

Zur Analyse


KW 38: Weiterhin große Herausforderungen für Unternehmen

Die Weltwirtschaft erholt sich zunehmend von den Folgen der COVID-19-Pandemie. Die OECD prognostiziert für das laufende Jahr ein Wachstum des globalen BIP von 5,7 % und hat damit ihre Einschätzung seit dem Frühjahr nicht verändert. Doch trotz des deutlichen Konjunkturaufschwungs stehen die österreichischen Unternehmen weiterhin vor großen Herausforderungen. In einer Befragung des WIFO meldeten 73 % der befragten Unternehmen weiterhin Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit durch die COVID-19-Pandemie. Die größten Herausforderungen bereiten den Unternehmen ein Entfall von Aufträgen, der Fachkräftemangel sowie Lieferengpässe. Laut OeNB kosteten die internationalen Lieferschwierigkeiten die österreichische Wirtschaft im 2. und 3. Quartal 2021 bereits rund 750 Mio. Euro. 

Aufgrund der Lieferverzögerungen, der damit einhergehenden Materialknappheit sowie auch der deutlichen Verteuerung der Energiepreise sind die Preise für Güter teilweise kräftig gestiegen. Dementsprechend hat die OECD ihre Inflationsprognose für den Euroraum von 1,8%  auf 2,1% für das Jahr 2021 angehoben. Der Preisauftrieb dürfte sich aber im kommenden Jahr spürbar abschwächen. Damit sich der vorübergehende Inflationsanstieg nicht verstetigt, ist es laut EZB wichtig, den aktuellen Inflationsanstieg nicht voll in den folgenden Lohnrunden durchschlagen zu lassen.

Zur Analyse


KW 37: Ökosoziale Marktwirtschaft hat enormen Wohlstand geschaffen 

Die ökosoziale Marktwirtschaft zeigt, dass nachhaltiges Wirtschaften, soziales Bewusstsein und ökologische Verantwortung nicht im Widerspruch zueinander stehen. So ist in den letzten Jahrzehnten eine zunehmende Effizienzsteigerung und eine Entkopplung wirtschaftlicher Tätigkeit von Materialverbrauch und Treibhausgasen erkennbar. In Österreich ist der inländische Materialverbrauch zwischen 2000 und 2019 um 4,2 % gestiegen. Da das Bruttoinlandsprodukt im selben Zeitraum um 33,5 % wuchs, konnte die Materialeffizienz seit 2000 um 28,1 % deutlich gesteigert werden. Ebenso zeigt sich in diesem Zeitraum eine Entkopplung der Treibhausgasemissionen vom BIP. Insgesamt hat die soziale Marktwirtschaft seit ihrem Bestehen einen enormen Wohlstand und sozialen Ausgleich geschaffen.

Ein derart hohes Wohlstandsniveau, wie wir es derzeit vorfinden, hat noch kein Wirtschaftssystem zuvor generieren können. Doch gerade in unserer globalisierten Welt braucht es starke Anstrengungen, um gegenüber den dynamisch wachsenden Schwellenländern nicht zurückzufallen und weiterhin ein hohes Wohlstandsniveau aufrecht erhalten zu können. Wesentlich ist es im Sinne der ökosozialen Marktwirtschaft auf Innovationen und positive Anreize zu setzen, nicht aber auf mehr Regulierung und Verbote. 

Zur Analyse


KW 36: Klimaneutralität erfordert enorme Investitionen

Viele Länder haben sich dazu verpflichtet, bis Mitte des Jahrhunderts Klimaneutralität zu erreichen. Dabei erfordert das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 nichts Geringeres als die vollständige Umgestaltung unserer Energiesysteme. Voraussetzung dafür ist eine enorme Ausweitung von Investitionen sowie eine starke Verlagerung der Kapitalausgaben. Laut der Internationalen Energieagentur erfordert das Szenario der globalen Netto-Null-Emissionen 2050 eine Ausweitung der jährlichen Energieinvestitionen von ca. 2 Bio. US$ im Durchschnitt der letzten 5 Jahre auf fast 5 Bio. US$ bis 2030 und danach auf ca. 4,5 Bio. US$ bis 2050. Ein großer Teil davon entfällt auf Investitionsausgaben in die Stromerzeugung sowie auf den Ausbau und die Modernisierung der Stromnetze, wie auch auf weitere Investitionen in die Infrastruktur, in Verkehr und Gebäude. 

Der größte Teil dieses Investitions- und Innovationszuwachses stammt dabei aus privaten Quellen (EU-weit werden fast 85% aller Investitionen von Privaten getätigt, 15% von der öffentlichen Hand). Die Politik muss die entsprechenden Anreize und Rahmenbedingungen zur Ankurbelung privater Investitionen, zur Entwicklung neuer Infrastrukturprojekte sowie zur Beschleunigung von Innovationen und Genehmigungsverfahren setzen.

Zur Analyse

Das könnte Sie auch interessieren

Team Austria 2021 /

EuroSkills Graz 2021: Team Austria feierlich verabschiedet

54 junge Fachkräfte starten von 22. bis 26. September bei der Heim-Europameisterschaft der Berufe in Graz mehr