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Chart of the Week

Aktuelle Daten und Fakten visualisiert

Grafik WHP Chart of the Week
© AdobeStock/WKÖ

30.1.2023: Attraktivieren von Überstunden

Seit 2019 hat in Österreich die Anzahl der geleisteten Überstunden stark abgenommen. Grund ist unter anderem, dass das Leisten von Überstunden finanziell nicht mehr attraktiv genug ist. Die bestehende Steuerbegünstigung ist auszuweiten, um Unternehmen in schwierigen Zeiten zu unterstützen und ihren
Mitarbeitern mehr finanziellen Anreiz für die Leistung von Überstunden zu bieten.
Nach der Statistik Austria hat die Anzahl der geleisteten Überstunden von 2019 bis 2021 um 70 Mio. Stunden pro Jahr abgenommen. Wurden im 3. Quartal 2019, also vor COVID, noch 61,1 Mio. Überstunden geleistet, so waren es im selben Quartal 2022 nur noch 46,1 Mio. Überstunden. Ein Rückgang um 15 Mio. entspricht einer Senkung um ca. 4 Stunden je Arbeitnehmer:in.

Diagrammdarstellung zu Überstunden
© Quelle: Statistik Austria

Dieser Rückgang bei Überstunden und die Zunahme von Teilzeit führen dazu, dass die Österreicher:innen heute im Schnitt um eine Stunde pro Woche kürzer arbeiten als vor COVID. Wenn rund 4 Mio. Arbeitnehmer:innen um eine Stunde kürzer arbeiten, entspricht das einem Rückgang um 120.000 Vollzeitkräfte – ein Grund für die aktuelle Arbeitskräfteknappheit. Dazu kommen derzeit zahlreiche Ausfälle durch Corona und Grippe, die die heimischen Unternehmen und die (verbleibenden) Mitarbeiter:innen stark belasten. In dieser Lage sind Überstunden oft unvermeidbar, aber: Sie sind für die Mitarbeiter nicht mehr sehr attraktiv.

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26.1.2023: Dynamisches (Jung-) Unternehmertum

Selbständigkeit bleibt attraktiv: Die Zahl der Unternehmensgründungen blieb auch 2022 in Österreich hoch. Mit 34.685 Gründungen gab es zwar einen leichten Rückgang von 2,3 % im Vergleich zum Jahr davor, allerdings gilt das Jahr 2021 als "Ausreißer" aufgrund der coronabedingten Nachzieheffekte aus dem Covid-Jahr 2020. Die vorläufigen Daten von 2022 (ohne den Berufszweig Selbstständige Personenbetreuung) zeigen die - nach 2021 - zweithöchsten Gründerzahlen seit dem Jahr 1993 und entsprechen 133 Gründungen pro Arbeitstag. 

Grafik zu Unternehmensgründungen in Österreich
© WKÖ
  • Dabei hat die Sparte Gewerbe und Handwerk sowohl die höchsten absoluten Gründungszahlen (14.146) als auch den höchsten Anteil der Sparten am Gründungsgeschehen mit 40,8%.
  • Gereiht nach Fachorganisationen, nimmt der Bereich Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie mit 3.066 Gründungen die erste Stelle ein (das ist ein Höchstwert seit 1998).

71,2 % der Gründerinnen und Gründer sagten, sie wollten in der Zeit- und Lebensgestaltung flexibel sein, 69,7 % wollten schon lange selbstständig sein und haben dies nun umgesetzt und rund zwei Drittel wollten Verantwortung im eigenen Unternehmen übernehmen. Das Durchschnittsalter der Gründerinnen und Gründer lag bei rund 36 Jahren.

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2.1.2023: Anreize für längeres Arbeiten notwendig

Das Potential älterer Arbeitnehmer wird derzeit bei Weitem nicht ausgeschöpft. Der Anteil der 60- bis 64- jährigen Erwerbstätigen in Österreich ist vergleichsweise niedrig. Lediglich 32,4 % in dieser Alterskategorie waren im 3. Quartal 2022 erwerbstätig.

Ein Vergleich etwa mit Deutschland (63,2 %) zeigt, dass diese Altersgruppe noch großes Potential für den österreichischen Arbeitsmarkt birgt. Dies betrifft nicht bloß Frauen, deren gesetzliches Pensionsantrittsalter in Österreich derzeit noch bei 60 Jahren liegt (in Deutschland derzeit rund 66 Jahre). Von den Frauen ist in Österreich im Alter von 60 bis 64 rund ein Fünftel erwerbstätig. Auch die Erwerbstätigenquote der Männer in dieser Altersgruppe ist in Deutschland höher: 68 % der Männer im Alter zwischen 60 und 64 sind in Deutschland erwerbstätig, in Österreich sind es lediglich 45 %.

Grafik Erwerbstätigkeit
© Quelle: Eurostat

Ein wesentlicher Grund für die hohe Erwerbsquote in Deutschland ist das dortige gesetzliche Pensionsantrittsalter von 66 Jahren – für beide Geschlechter. Abseits der gesetzlichen Altersgrenzen könnten wir in Österreich einige Hebel in Bewegung setzen, um das Potenzial der Älteren auf dem Arbeitsmarkt zu heben: Von 680.000 Alterspensionisten in der Altersgruppe 60 bis 69 arbeiten derzeit nur 53.000.

Laut Umfragen könnten sich darüber hinaus bis zu 20 % der (angehenden) Pensionisten vorstellen, neben der Pension zu arbeiten, wenn die Rahmenbedingungen attraktiver wären. Ein Grund für die geringe Erwerbsneigung ist nämlich die massive Abgabenbelastung.

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