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Chart of the Week

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Grafik WHP Chart of the Week
© AdobeStock/WKÖ

KW 28: Wachstum zieht an, Österreich dennoch nur im Mittelfeld

Die europäische Wirtschaft wird sich schneller erholen als bisher erwartet. Die wirtschaftlichen Aktivitäten im 1. Quartal haben die Erwartungen übertroffen, und die verbesserte Gesundheitssituation mit höheren Impfquoten und einer sinkenden Zahl an Neuinfektionen hatten eine schnellere Lockerung der Covid-Beschränkungen zur Folge. Die EU-Kommission hat dementsprechend ihre Prognose für 2021 erneut angehoben. Die Wirtschaft der EU sowie der Eurozone soll 2021 um 4,8 % wachsen (Frühjahrsprognose: 4,2 % bzw. 4,3 %). Auch für Österreich wurde die Prognose  v.a. aufgrund der steigenden Impfrate wie auch aufgrund der günstigen Impulse aus dem Welthandel nach oben revidiert. Nach einem Schrumpfen des BIP um 6,3 % im Jahr 2020 soll die Wirtschaft im Jahr 2021 um 3,8 % wachsen (anstatt von 3,4 % wie im Frühjahr prognostiziert). Damit liegt Österreich im Wachstumsvergleich aber unter dem Durchschnitt der Europäischen Union.

Die Prognosen für die österreichische Wirtschaft sind grundsätzlich ermutigend und deuten auf ein starkes Comeback der Wirtschaft hin. Dennoch liegt Österreich nur im Mittelfeld und große Herausforderungen bleiben bestehen. Jetzt geht es darum, den beginnenden Aufschwung mit zielgerichteten Maßnahmen zu unterstützen. Zudem muss der Fokus auch weiterhin auf dem Impffortschritt bleiben.

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KW 27: Fachkräftemangel ist und bleibt größte Herausforderung

Mit Blick auf das kommende Jahr wollen 57 % der Unternehmen die Beschäftigung stabil halten und 28 % sogar ausbauen. Damit hat der Anteil jener Betriebe, die zusätzliche Mitarbeiter einstellen wollen, wieder das Vor-Pandemie-Niveau erreicht. Der Fachkräftemangel schränkt die Möglichkeiten jedoch ein und wird von Unternehmen als größtes Risiko für die Zeit nach Covid-19 identifiziert. So gehen drei Viertel der Befragten davon aus, dass der Fachkräftemangel auch in den kommenden Jahren anhalten wird. Dabei belastet diese Problematik die gesamte Wirtschaft, in besonders hohem Maße aber leiden die Bauwirtschaft, das verarbeitende Gewerbe und der Handel. Verbunden mit der Fachkräftethematik stellen auch die hohen Arbeitskosten für Unternehmen eine Belastung dar. 

Trotz hoher Arbeitslosigkeit fehlen in vielen Branchen die Fachkräfte. Der Fachkräftemangel hat negative Auswirkungen für die betroffenen Betriebe, Branchen und Regionen sowie für den gesamten Standort Österreich. Die Sicherung des Fachkräftebedarfs der heimischen Betriebe hat für die WKO daher oberste Priorität. Angesichts der paradoxen Situation einer hohen Arbeitslosigkeit sowie eines starken Fachkräftemangels braucht es insbesondere einen Schwerpunkt auf Vermittlung von Arbeitskräften, eine weitere Stärkung der Lehre und einen Ausbau der betriebsnahen Qualifizierung. 

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KW 26: Globale FDI-Ströme 2020 um 35 % eingebrochen

Aufgrund der COVID-19-Pandemie sind die ausländischen Direktinvestitionen (FDI) weltweit von 1,5 Billionen US-Dollar im Jahr 2019 auf rund eine Billion US-Dollar im Jahr 2020 eingebrochen – das entspricht einem Minus von 35%. Besonders stark war der Rückgang an ausländischen Investitionen in Europa. EU-weit sind die FDIs um fast 73 % gesunken, am stärksten in Österreich. Im Gegensatz zum Westen blieben Asien und hier v.a. China auch im Corona-Jahr für Investoren weiterhin interessant. Sie konnten auch 2020 ein FDI-Wachstum verzeichnen. Nach China beispielsweise flossen 149 Mrd. US-Dollar an ausländischen Direktinvestitionen, was einem Plus von fast 6 % entspricht. Darüber hinaus stieg China 2020 zum weltgrößten Außeninvestor auf – den Titel hatte zuvor Japan inne.

Gemessen an den Beständen aktiver Direktinvestitionen ist Europa zwar weiterhin an erster Stelle, Asien holt jedoch rasant auf. Vor diesem Hintergrund müssen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die den Standort attraktiver machen, damit multinationale Unternehmen und Investoren wieder verstärkt in Österreich und Europa investieren. Denn das schafft Wertschöpfung und Jobs. 

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