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COVID-19: Mit vereinten Kräften gegen die 4. Welle

Wirtschaftskammer schlägt Maßnahmen vor, um die Ausbreitung der Corona-Infektionen einzudämmen

Frau auf Rolltreppe
© WKÖ

Basierend auf Expertenmeinungen und Erfahrungswerten werden die Infektionszahlen – und damit auch die Hospitalisierungen und Belegung der Intensiv-Betten – weiter ansteigen. Es gilt mit vereinten Kräften sowohl Lockdown-Maßnahmen jeglicher Art zu vermeiden als auch die Anzahl an Long-Covid-Patienten, die mittel- bis langfristig nicht aktiv am Wirtschaftsleben teilnehmen können, niedrig zu halten. Die Wirtschaftskammer leistet seit Beginn der Pandemie ihren Beitrag, wie beispielsweise durch das Betriebliche Testen, das Betriebliche Impfen und umfangreiche Service-, Beratungs- und Informationsangebote. Die Wirtschaftskammer wird auch weiter ihre Verantwortung zur Bewältigung der Krise wahrnehmen und schlägt insbesondere folgende weitere Schritte vor: 

  • Betriebsärzten soll ermöglicht werden, direkt und auf kurzem Weg Impfstoff für die Mitarbeiter der Unternehmen – analog zu den jährlichen Grippeimpfungen – zu bestellen und zu verimpfen. Dies soll sowohl für die Grundimmunisierung als auch für die in Kürze anstehenden Drittimpfungen gelten. Der niederschwellige Zugang kann dazu beitragen die Impfrate weiter zu erhöhen. 

  • Impfanreize müssen zielgruppenorientiert und speziell für die junge Bevölkerungsgruppe geschaffen werden. Bereits jetzt wirbt die Wirtschaftskammer bei Lehrlingen, Praktikanten und jungen Mitarbeitern, aber auch bei anderen Zielgruppen mit niedriger Durchimpfungsrate, für die Impfung. 

  • Niederschwellige Impfangebote, auch für Kunden, müssen weiter ausgebaut werden, z. B. in Einkaufszentren, bei großen Handelsketten und im Rahmen von Veranstaltungen. Ziel ist es, Betriebe in diesen Bereichen aktiv bei ihren Bemühungen unterstützen.   
  • Zukünftig soll der Fokus auch auf jene Regionen gelegt werden, die derzeit noch niedrige Impfquoten aufweisen. Die Wirtschaftskammer wird gemeinsam mit den Betrieben vor Ort zusätzlich zu den öffentlichen Informationsmaßnahmen einen Beitrag leisten. 

  • Wir werden weiterhin ein umfassendes und niederschwelliges Testangebot, insbesondere auch von PCR-Tests, als Ergänzung zum Impfangebot benötigen. Betrieben soll es ermöglicht werden, auch weiterhin rechtsgültige 3G-Nachweise für Kunden und Mitarbeiter auszustellen. 

  • Künftig müssen die Regelungen über die als 3G-Nachweis anerkannten Impfstoffe in der Öffnungsverordnung und der Einreiseverordnung angeglichen werden, damit würden Impfungen mit Sinopharm und Sinovac als Nachweis über eine geringe epidemiologische Gefahr gelten. 

  • Hygiene-Maßnahmen im öffentlichen Bereich und in Betrieben müssen wieder verstärkt kommuniziert und eingehalten werden. Punktuelle Verschärfungen von Hygiene-Maßnahmen, wie beispielsweise eine über die jeweilige Verordnung hinausgehende Maskenpflicht, können einen wertvollen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsgeschehens leisten. Daher sollte es zukünftig für den Arbeitgeber möglich sein, Hygiene-Maßnahmen auch ohne betriebliche Vereinbarung anzuordnen. Gleichzeitig brauchen wir klare Regelungen jenseits der Fürsorgepflicht, die die Arbeitgeber berechtigen, den 3G-Nachweis und die Einhaltung von etwaigen Quarantänebestimmungen der Arbeitnehmer abzufragen.

  • Um die Attraktivität der Impfung weiter zu steigern, muss die Einstufung von geimpften Kontaktpersonen als K2 bundesweit vereinheitlicht werden. Nur in ausgewiesenen und klar definierten Sonderfällen (z. B. aufgrund des Alters oder wegen eines geschwächten Immunsystems) soll es die Möglichkeit zur Einstufung als K1 geben. Das Freitesten für geimpfte Kontaktpersonen muss jedenfalls ab dem 5. Tag bundesweit möglich sein.

  • Bevor Verschärfungen bei den Zutrittsregelungen eingeführt werden - zum Beispiel 1G für (Nacht-)Gastronomie - sollen rechtzeitig gelindere Mittel eingesetzt werden, beispielsweise die Verkürzung der Gültigkeitsdauer von Tests, PCR-Tests statt Antigentests oder eine 2G-Regelung (geimpft oder PCR-Test). 

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