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CEO mit 14 Jahren

So tickt der jüngste Unternehmer Österreichs

Mit 14 Jahren hat Max Spiess bereits zwei Unternehmen gegründet. Für den niederösterreichischen Jungunternehmer gibt es keinen Grund, jetzt damit aufzuhören: Ein neues Projekt steht bereits für 2020 in den Startlöchern.

Max Spiess auf der Young Entrepreneurs Conference in Deutschlandsberg, 2019
© Startup Challenge Austria Max Spiess auf der Young Entrepreneurs Conference in Deutschlandsberg, 2019

Early Bird - für eine kurze Beschreibung von Max Spiess eignen sich diese zwei Worte perfekt. Auf den ersten Blick ist er ein typischer 14-jähriger, spielt gerne Fußball, interessiert sich für das Theater und bringt durchschnittliche Noten nach Hause. Der Vater ist Unternehmensberater, die Mutter Angestellte bei einer europäischen medizinischen Organisation. Wenn Max aber nach den Hausaufgaben den Laptop hochfährt, spielt er keine Computerspiele, sondern bringt sein Business voran.  

Das Business besteht derzeit aus zwei Unternehmen, im Jahr 2020 soll noch ein weiteres hinzukommen. Seine erste Firma PowerPointVorlagen.at gründete der jetzige HAK-Schüler bereits mit 13 Jahren - aus dem Elternhaus im Niederösterreichischen Groisbach heraus. Das Kerngeschäft: Sein Unternehmen erstellt für seine Kundinnen und Kunden PowerPoint-Präsentationen mit individuellem Design, entweder als Vorlagen oder mit Inhalt als fertige Präsentationen. Heuer folgte das zweite Unternehmen; smartmarket.click, gegründet gemeinsam mit seinem Freund und Geschäftspartner, dem 15-jährigen Noel Portugal. Hier bieten die jungen Gründer über einen Online-Shop Tech-Gadgets zu günstigen Preisen an. 

Max Spiess und Noel Portugal
© Max Spiess

"Ich sehe mein Alter eher als Vorteil. Unternehmerische Erfahrung sammeln und Kontakte knüpfen machen viele erst, wenn sie viel älter sind", sagt Max. Ebenfalls vorteilhaft ist seine Beobachtungsgabe. Dem Jugendlichen fiel auf, dass viele seiner Mitschülerinnen und Mitschüler Probleme in der Erstellung von PowerPoint-Präsentationen hatten, während diese ihm selbst leicht von der Hand gingen. Die Idee, seine autodidaktisch erworbenen Kenntnisse im Umgang mit der Software anzubieten, mündete schließlich in der Gründung seines ersten Unternehmens.

Waren seine ersten Kunden noch Freunde und Klassenkameraden, gehören heute Unternehmen wie Triumph Lingerie, die Vorarlberger Landeskrankenhäuser oder Secundo Energie zum Kundenstamm. Die Grundzüge in der Programmiersprache HTML erlernte er mit der Hilfe eines Schulfreundes, der auch bei der Programmierung der ersten Webseite mithalf. Inzwischen hat Max seine Kenntnisse verfeinert und verwaltet seine Webseiten selbstständig.  

Der 14-jährige belässt es aber nicht bei rein geschäftlichen Aktivitäten. So gründete er bereits mit 10 Jahren die Ortszeitung "Morgenpost", wo er als Herausgeber, Geschäftsführer und Chefredakteur in Personalunion fungiert. Jeden Samstag informiert er auf 10 Seiten über die wichtigsten Lokalnachrichten. Seine kreative Ader zeigt Max auch als Autor mehrerer Theaterstücke, die er mit Freunden vor kleinem Publikum aufführt. Er versteht es auch, mit einer Videokamera umzugehen: Gemeinsam mit einem Freund dreht und bearbeitet er Videos, in Zusammenarbeit mit einer Filmproduktion interviewte Max den Sänger Josh., dessen Hit "Cordula Grün" bei den heurigen Amadeus Music Awards als Song des Jahres ausgezeichnet wurde.

Max Spiess interviewt den Mann hinter "Cordula Grün"

Aus diesen Interessen entstand auch Max neuestes Projekt, welches 2020 an den Start gehen soll. Konzipiert als Interview-Agentur soll “talk2people.at” Video,- Audio- und Textcontent produzieren, der an große Medienhäuser und Unternehmen verkauft wird. Im Fokus werden Interviews und Stories mit bekannten Persönlichkeiten stehen.  

Die Hauptmotivation für seine unternehmerischen Ambitionen ist in erster Linie der Spaß. "Ich wollte schon immer Sachen im Verkauf und in der Organisation machen. Mit sechs war das ein Flohmarktstand, heute meine Unternehmen. Es macht mir einfach Freude", erklärt der 14-jährige. Der Nachteil ist, dass Max selten völlig entspannen kann, da das Business nie völlig ruht. Sport und Unternehmungen mit seinem 12-jährigen Bruder helfen aber. Feedback zu neuen Ideen holt er sich in erster Linie von Freunden und Familie ein. Sein Vater, selber ein erfolgreicher Unternehmer, unterstützt Max, wenn dieser einmal wirklich komplexe Probleme hat. Das komme aber eher selten vor, betont dieser gleichzeitig.   

Dass talk2people.at das letzte Startup aus dem Hause Spiess bleiben wird, glaubt Max nicht. Zu viele Ideen warten noch darauf, geboren zu werden, zu viele Projekte darauf, umgesetzt zu werden. Irgendwann will Max, am liebsten als Inhaber eines erfolgreichen Unternehmers, auch eine Familie gründen. Und damit womöglich die nächste Generation der Unternehmerfamilie Spiess.

Max Spiess ist auch auf Facebook und Instagram vertreten.

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