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Bundessparte Transport & Verkehr: Hohes Ausbildungsniveau in Österreich Basis für Verkehrssicherheit 

Fuhrparkmodernisierung in sichere und umweltfreundliche Fahrzeuge voll im Gange

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Ganz im Zeichen der Verkehrssicherheit steht der heutige Donnerstag, an dem der Europäischen Tag ohne Verkehrstote („European Day Without A Road Death“) begangen wird. Dabei sind die aktuellsten Zahlen für Österreich dazu ermutigend: Im ersten Halbjahr 2017 hatte Österreich den niedrigsten Stand der Zahl der Verkehrstoten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten sank im ersten Halbjahr im Vergleich zu 2016 um 10,5 Prozent auf 170 Tote.

Fundierte Aus- und Weiterbildung begleitet technischen Wandel

„Die Verkehrswirtschaft leistet zur Sicherheit auf unseren Straßen einen erfolgreichen Beitrag. Basis dafür ist eine fundierte Ausbildung in unseren Fahrschulen, die jährlich rund 100.000 junge Führerscheinbesitzer zu verantwortungsvollen neuen Verkehrsteilnehmern ausbilden. Andererseits tragen umfassende Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für Berufskraftfahrer zur Verkehrssicherheit bei“, unterstreicht Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Seit 2009 müssen alle Berufskraftfahrer zusätzlich zum Führerschein eine Grundqualifikation, die aus einem theoretischen Prüfungsteil, der mindestens viereinhalb Stunden dauert, und einer praktischen Fahrprüfung, die mindestens 90 Minuten dauern muss, absolvieren.

Die Umstellung der Fuhrparks auf Fahrzeuge mit modernen Assistenzsystemen ist voll im Gange. Gerade vor diesem Hintergrund ist die qualifizierte Ausbildung in den Fahrschulen eine wichtige Basis für anhaltend hohe Verkehrssicherheit. Innerhalb von 5 Jahren sind weitere 35 Stunden Weiterbildung zu absolvieren, wo Fahrsicherheit, Ladungssicherheit ebenfalls zentrale Themen sind. So sind die Fahrer für ihre tägliche Arbeit bestens gerüstet.

Initiativen der Wirtschaftskammer für mehr Verkehrssicherheit

Die Wirtschaftskammern initiieren eine Reihe von Aktionen und Veranstaltungen im Sinne der Verkehrssicherheit. Ein Beispiel aus der Bundeshauptstadt: Die Wiener Wirtschaftskammer hat schon 2002 mit dem Road Safety Driver eine Qualitäts- und Verkehrssicherheitsaktion ins Leben gerufen. Diese freiwillige Aktion ermöglichte damals knapp 5.000 Berufslenkern in den Bereichen Fahrtechnik, Verkehrspsychologie, Ladungssicherheit, Stressmanagement, Konfliktmanagement und Kundenbindung eine spezielle Ausbildung, so der Branchensprecher: „Der Lenker ist die Visitenkarte des Unternehmens“.

Bereits zum zweiten Mal bot heuer das internationale Symposium EUMOS 2017, welches am 14./15.Sept in Wien stattfand, eine intensive Auseinandersetzung mit Neuerungen zur Ladungssicherung (European Safe Logistics Association, Europe Moves Safe). Beim Internationalen Symposium trafen sich heuer 150 Experten aus 17 Ländern, darunter Sachverständige aus den USA, Malaysia oder Weißrussland.

Auch die österreichische Gefahrgutkonferenz, die am 19. Oktober 2017 in Salzburg stattfinden wird, steht im Zeichen der Sicherheit. Sie ist eine Plattform für einen Fachdialog zwischen Transportverantwortlichen aus Verkehrswirtschaft, Industrie und Gewerbe sowie Behördenvertretern. 

Die WKÖ-Bundessparte Transport & Verkehr hat eine Plattform http://www.verkehrsakademie.at/ eingerichtet, auf der Aus- und Weiterbildungskurse für die Verkehrsbranche abgerufen werden können. 

Über die europäische Initiative

Seit 2000 ins Leben gerufen, zeigt vom 16. bis 22. September die europäische Mobilitätswoche jährlich Maßnahmen einer nachhaltigen und klimagerechten Verkehrsgestaltung. Der 21. September als „Europäischer Tag ohne Verkehrstote“ ist Aktionen zur Verkehrssicherheit gewidmet.  (PWK728/PM)

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