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Bundesgremium der Tabaktrafikanten: Rauchen ab 18???

Volles Bekenntnis zum Jugendschutz - Rahmenbedingungen müssen fair und machbar sein

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Im Vorfeld der diese Woche stattfindenden Konferenz der LandesjugendschutzreferentInnen nimmt das Bundesgremium der Tabaktrafikanten in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zum geforderten Rauchverbot für Jugendliche unter 18 Jahren wie folgt Stellung: 

Grundsätzlich ist es für die österreichischen TrafikantInnen nicht verständlich, warum nicht die gleichen Regelungen für Alkohol und Tabak gelten. Wenn Alkohol ab 16 Jahren erlaubt bleibt, dann muss diese Altersgrenze ebenfalls für Tabak gelten.

Ungleiche Behandlung ist nicht nachvollziehbar

Für Bundesgremialobmann Josef Prirschl ist diese ungleiche Behandlung nicht nachvollziehbar: „Warum werden für Alkohol Präventionsmaßnahmen als ausreichend erachtet? Nur bei Tabakwaren soll die Altersgrenze um zwei Jahre hinaufgesetzt werden.“

Ebenso unverständlich ist es, warum ein Wahlrecht ab 16 Jahren besteht, die Entscheidung zum Kauf und Konsum von Tabakwaren den Jugendlichen in diesem Alter jedoch nicht zugestanden wird.

Forderungen der TabaktrafikantInnen

Sollte sich die Politik auf ein Rauchverbot über 18 Jahren einigen, fordern die TabaktrafikantInnen Österreichs die Berücksichtigung fairer Rahmenbedingungen für die Umsetzung:

  1. Es muss der Beschluss einer künftig für ganz Österreich einheitlich geltenden Regelung erfolgen.
  2. Wesentlich aus Sicht der TrafikantInnen ist ein Inkrafttreten frühestens mit Mai 2018, also zeitgleich mit dem Rauchverbot in der Gastronomie.
  3. Zur Erleichterung der Alterskontrollen soll den TrafikantInnen eine adäquate Unterstützung (z.B. durch eine Handy App für Ausweise) zur Verfügung gestellt werden. Eine entsprechende Hilfestellung könnte vom Bundesministerium für Familien und Jugend in Abstimmung mit dem Bundesgremium der Tabaktrafikanten entwickelt werden.

Für faire Bedingungen und Übergangsfristen

Bundesgremialobmann Josef Prirschl: „Wir Trafikantinnen und Trafikanten bekennen uns klar zum Jugendschutz. Jedoch muss eine gesetzliche Änderung der Altersgrenze auch mit fairen Bedingungen für uns und zeitlich gesehen ausreichenden Übergangsfristen verbunden sein.“ (SR)

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