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Buchmüller: Black Friday & Co.: Herausforderung, Schnäppchenjäger zu Stammkunden zu machen

Branchensprecher: Handel steht im besonderen Fokus der Konsumentinnen und Konsumenten, die mit üppigen Rabatten rechnen - das bedeutet großen Erwartungsdruck

Kleiderhandel
© WKÖ

„Rund um solche Anlässe wie Black Friday oder den Cyber Monday steht der Handel im besonderen Fokus der Konsumentinnen und Konsumenten, die mit üppigen Rabatten rechnen. Daher lastet auf uns ein großer Erwartungsdruck“, sagt Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Und weiter: „Haben sich Black Friday und Cyber Monday ursprünglich nur im Internet abgespielt, finden sie mittlerweile auch im stationären Handel statt.“

Rabatt-Tage sind für den Handel ein zweischneidiges Schwert 

„Man kann als Handelsunternehmen aus dem Black Friday und auch dem Cyber Monday gewisse Vorteile ziehen. Andererseits sind solche Rabatt-Tage ein zweischneidiges Schwert, denn sie können für die Händler Licht und Schatten bedeuten: Einer höheren Kundenfrequenz samt mehr Umsatz steht oft sogar ein Rückgang des Gewinns gegenüber“, führt der Sprecher des österreichischen Handels weiter aus. „Die Herausforderung besteht darin, Schnäppchenjäger zu Stammkunden zu machen. Wenn das nicht gelingt, dann bewahrheitet sich nämlich der alte Spruch: Außer Spesen nichts gewesen“.

Eine brandaktuelle repräsentative Konsumentenbefragung (n=1000 Befragte ab 15 Jahren ohne Alterseinschränkung nach oben) des Handelsforschungsinstitutes KMU Forschung Austria zeigt: Von rund 7,6 Millionen Österreicherinnen und Österreichern ab 15 Jahren haben bereits 76 Prozent – das sind rund 5,8 Millionen Menschen – vom Black Friday und/oder dem Cyber Monday gehört bzw. kennen sie. Sowohl Bekanntheit als auch Kaufintention sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 

Wer Black Friday und Cyber Monday zum Einkaufen nutzt (und wer eher nicht)

Die Bekannt- und Beliebtheit der beiden Einkaufstage ist vom Alter der Konsumenten abhängig. Während bei den unter 30-Jährigen fast 90 Prozent zumindest einen der beiden Einkaufstage kennen, liegt die Bekanntheit in der Altersgruppe ab 60 Jahren deutlich darunter, nämlich bei etwas mehr als 50 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den geplanten Einkäufen. Bei den unter 30-Jährigen werden 68 Prozent am Black Friday und/oder Cyber Monday einkaufen. Der Anteil jener, die an diesen Tagen einkaufen werden, sinkt mit steigendem Alter, in der Gruppe der ab 60-Jährigen liegt der Anteil nur mehr bei 16 Prozent.

Eine ähnliche Entwicklung zeigen die vorliegenden Erhebungsergebnisse in Bezug auf geplante Einkäufe am Black Friday und Cyber Monday: Rund 25 Prozent oder knapp 1,9 Millionen Österreicherinnen und Österreicher ab 15 wollten zumindest an einem der beiden Tage auf Schnäppchenjagd gehen. 2018 lag dieser Wert noch bei rund 20 Prozent. Black Friday bzw. Cyber Monday-Shopper planen durchschnittlich Ausgaben von je rund 220 Euro.

Was sich in Österreich an den Rabatt-Tagen besonderer Beliebtheit erfreut

Österreichische Konsumentinnen und Konsumenten kaufen am Black Friday bzw. am Cyber Monday besonders häufig Modisches. Neben Bekleidung sowie Schuhen und anderen Lederwaren stehen die Produktkategorien Unterhaltungselektronik und Kosmetika sehr hoch im Kurs. Nach und nach spielen diese Aktionstage jedoch auch in anderen Branchen eine Rolle“, schließt Handelsobmann Buchmüller. (PWK549/JHR)

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