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Buchmüller: „Wirtschaft sieht Verbote von Verpackungen und Tragetaschen kritisch“ 

Gegen ein undifferenziertes Bashing von Verpackungen und von einzelnen Werkstoffen - Österreich ist bei der Minimierung von Wegwerfsackerln auf gutem Weg

Tragetaschen
© WKÖ

„Die Wirtschaft sieht Verbote von Verpackungen und Tragetaschen kritisch“, sagt Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), im Vorfeld des heutigen „Plastik-Gipfels“. Der Handelsobmann verweist auf die Fakten: „Beim Thema Einwegsackerl hat Österreich im europäischen und internationalen Vergleich eine exzellente Performance vorzuweisen: Der Verbrauch von Einweg-Plastiksackerln ist dank der Initiative der Wirtschaft spürbar zurückgegangen. Für alle Wertstoffe, auch Kunststoffe, steht ein flächendeckendes Sammelsystem zur Verfügung. Und mehr als 90 Prozent der Konsumentinnen und Konsumenten machen bei der Wertstofftrennung mit.“

Wie gut Österreich seine Hausaufgaben erfüllt hat, zeigt sich darin, dass es seine Jahresmenge pro Einwohner in den letzten Jahren um 40 Prozent von 50 auf 30 Stück gesenkt hat, während andere Länder mit einem Pro-Kopf-Jahresverbrauch von 100 Sackerln und mehr gestartet sind. Damit unterschreitet Österreich laut einem Bericht des Nachhaltigkeitsministeriums schon jetzt die Vorgabe der EU für 2025 von 40 Stück pro Einwohner und Jahr.

Bei Verpackung nicht am falschen Platz sparen

Buchmüller: „Verpackungen müssen viele Anforderungen erfüllen: Besonders wichtig ist der Schutz der Ware vor Beschädigung beim Transport und vor Verderb. Adäquate Verpackungen verhindern, dass Produkte - insbesondere Lebensmittel - zu Abfall werden. Wer bei der Verpackung am falschen Platz spart, riskiert große Ressourcenvergeudungen.“

Kunststoffverpackungen sind ökologisch sinnvoll. Durch ihr geringes Gewicht verbrauchen sie beim Transport weniger Energie. Kunststoffe sind ideale Werkstoffe zur Gewichtsminimierung von Fahrzeugen oder bei Komponenten von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie. „Ein Bashing von Kunststoffverpackungen ist nicht angebracht“, so Buchmüller abschließend. (PWK005/JHR)

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