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Buchmüller: „Verstärktes Beschäftigungswachstum im Handel - trotz gebremster Umsatzentwicklung“

Stationärer Einzelhandel im 1. Quartal 2018 - Konjunkturerhebung: Aufschwung verliert an Fahrt – Hoffen auf Anstieg der Konsumausgaben im heimischen Handel

Spartenobmann Peter Buchmüller und Spartengeschäftsführerin Iris Thalbauer
© WKÖ Spartenobmann Peter Buchmüller und Spartengeschäftsführerin Iris Thalbauer

„Das Beschäftigungswachstum im heimischen stationären Einzelhandel verstärkt sich“, zeigt sich Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), erfreut. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten im Einzelhandel ist im ersten Quartal 2018 stärker als in den Vorjahren gestiegen – und das trotz der wieder etwas gebremsten Konjunkturentwicklung“, hebt der Handelsobmann hervor.  

Das geht aus der aktuellen Konjunkturerhebung der KMU Forschung Austria im Auftrag der Bundessparte Handel hervor. Demnach beschäftigt der stationäre österreichische Einzelhandel in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres rund 333.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das bedeutet ein Plus von 4.400 Mitarbeitern bzw. 1,3 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2017. „Das Beschäftigungswachstum ist jedoch nicht auf die geringfügig Beschäftigten zurückzuführen, hier ist es zu einem leichten Rückgang gekommen“, so Bundesspartenobmann Peter Buchmüller. 

Österreichs Handel schwächelt leicht im EU-Durchschnitt

„Es gibt allerdings leider auch Wermutstropfen“, sagt er: „Der Konjunkturaufschwung verliert im ersten Quartal wieder etwas an Fahrt: Das Umsatzwachstum fällt mit 1,4 Prozent schwächer als im Gesamtjahr 2017 aus. Da waren es noch ganze 2%“ Und: „In Österreich ist die Einzelhandelskonjunktur weiterhin schwächer als im EU-28-Durchschnitt und hat sich zudem gegenüber dem Gesamtjahr 2017 deutlich verschlechtert.“ 

Das heuer frühe Osterfest hat sich auf etliche Einzelhandelsbranchen durchaus positiv ausgewirkt - denn zurückzuführen ist das Umsatzplus im ersten Quartal 2018 auf die gute Konjunkturentwicklung im März. Konjunkturmotor bleibt mit +4,5% der Lebensmitteleinzelhandel. Im Ranking der Handelsbranchen nach Umsatzsteigerungen liegt er – hinter dem Spielwareneinzelhandel (+7,3%) - auf dem zweiten Platz.  

Großteil der befragten Unternehmer erwartet stabile Entwicklung

Die befragten Einzelhändler/-innen sind für die kommenden Monate zuversichtlicher als im Vorjahr: Der Anteil jener, die eine Verbesserung der Geschäftslage erwartet, ist laut KMU Forschung Austria von 11 auf 28% gestiegen. Der Großteil (58%) rechnet mit einer stabilen Geschäftsentwicklung (2027: 83%). 14% gehen von einer Verschlechterung aus (2017: 6%).  

Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) prognostiziert ein in der ersten Jahreshälfte stärkeres Wachstum als im zweiten Halbjahr 2018. Zum BIP-Wachstum im Gesamtjahr 2018 soll - neben der kräftigen Auswertung der Exporte und der Investitionen - auch weiterhin der private Konsum beitragen. „Diesbezüglich hoffen wir natürlich, dass vor allem auch die einzelhandelsrelevanten Ausgaben in Österreich wachsen“, sagt Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der Bundessparte Handel der WKÖ: „Wichtig wäre, dass diese Ausgaben in den heimischen Handel fließen. Das führt zu mehr Investitionen und sichert Arbeitsplätze.“ Daher ruft Bundesspartengeschäftsführerin Iris Thalbauer in Erinnerung: „Der heimische Handel arbeitet – in Ladengeschäften genauso wie im WWW – daran, die Wünsche seiner Kundinnen und Kunden bestmöglich zu erfüllen. Jetzt sind die Konsumenten am Zug: Sie treffen bei jedem einzelnen Einkauf im Geschäft, mit jedem einzelnen Klick beim Online-Shopping eine Entscheidung. Entscheiden Sie sich für den österreichischen Handel!“, appelliert sie. (PWK340/JHR)

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