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Branchensprecher Klacska: Absage an dritte Piste ist Absage an Wirtschaftsstandort

Wachstums- und Entwicklungschancen der Wirtschaft damit gestützt – Hoffnung auf Verwaltungsgerichtshof bleibt

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In der Wirtschaft stößt die Entscheidung des BVwG auf großes Unverständnis. Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich, bringt es auf den Punkt: „Aus Sicht aller Unternehmen, speziell der betroffenen Branchen, aber besonders auch aus standortpolitischer Sicht ist das eine enttäuschende Fehlentscheidung, mit deren Konsequenzen wir uns alle leider noch länger befassen werden müssen“.

Infrastrukturausbau wird konterkariert

Für Klacska ist es alarmierend, dass der von der Politik grundsätzlich befürwortete Infrastrukturausbau am Wirtschaftsstandort Österreich damit konterkariert wird. „Die Entscheidung hat mehr als nur negative Symbolwirkung: der größte und wichtigste Flughafen Österreichs, potenzielles Drehkreuz zwischen West- und Osteuropa, wird de facto im Regen stehen gelassen, wenn es keine dritte Piste gibt. Ein herber Rückschlag – nicht nur für die Luftverkehrsbranche. Alle Bestrebungen, die Tourismuswirtschaft zu unterstützen und auch allen anderen Branchen eine tragkräftige Infrastruktur als Basis für Wachstum zu bieten, sind damit ad absurdum geführt.“

Hoffen auf Verwaltungsgerichtshof

„Wir haben zwar die Hoffnung, dass eine Anrufung des Verwaltungsgerichtshofes dem jetzigen Aus für die Piste entgegenwirkt. Doch selbst, wenn dies gelingt: Der Rückschlag für den Wirtschaftsstandort Österreich sitzt. Die schädlichen und teuren Auswirkungen werden wir zu spüren bekommen“, schließt der Branchensprecher. (PWK113/PM)

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