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Bildungsexport auf Hochschul-, Fachhochschul- und Weiterbildungsebene

Während Bildung in Österreich einen großen gesellschaftlichen Stellenwert einnimmt, gewinnt die wirtschaftliche Betrachtung des Bildungssektors erst seit einiger Zeit an größerer Bedeutung. Der internationale Bildungsmarkt ist traditionell besonders durch die Hochschulbildung geprägt und hier weisen angelsächsische Bildungsangebote eine starke Marktposition auf. Aber auch die berufliche Aus-und Weiterbildung entwickelt sich immer stärker zu einem Schlüsselfaktor für wirtschaftliche Entwicklung und für die Wettbewerbsfähigkeit und Exportstärke von Unternehmen.

Dies gilt selbstredend auch für den zeitgemäßen Wissenschaftsbetrieb: Wissenschaftliche Spitzenleistungen, die Anspruch auf Weltgeltung erheben, werden längt nicht mehr als Einzelleitungen erbracht, auch wenn die Ergebnisse immer noch mit den Namen einzelner Proponenten oder Forschungseinrichtungen assoziiert werden. 

Der Nutzen für die Wirtschaft ist ohne Zweifel überall dort vorhanden, wo es gelingt, unser Land als Wissenschafts- und Bildungsstandort zu bewerben. Gerade im Hinblick auf die Verschränkung von Wissenschaft und Wirtschaft im Bereich der Anwendungsforschung und experimentellen Entwicklung verfügen wir über tragfähige Kontakte, die auch international von großer Bedeutung sein können.

Ziel ist es, dass der Bildungs- und Wirtschaftsstandort Österreich weltweit nicht nur konkurrenzfähig bleibt, sondern auch im Wettbewerb der Nationen eine Vorreiterrolle einnimmt. Dabei ist weltweite Vernetzung und Vermarktung österreichische Bildungseinrichtungen von essentieller Bedeutung, denn internationale Konkurrenzfähigkeit und Attraktivität für ausländische Studierende und Wissenschaftler werden immer mehr zu den wichtigen Faktoren bei der Erteilung internationaler Aufträge. Die nachhaltige Nutzung dieses Potentials und dieser Ressourcen liegt aber auch stark im Interesse von Österreichs exportorientierten Unternehmen und Einrichtungen. Denn Unternehmen, die in Wissen investieren und ihr Wissen aktiv nutzen, stärken nicht nur ihr Humankapital, sondern bauen gleichzeitig ihre Wettbewerbsfähigkeit aus. 


Definition Outgoing und Incoming

„Outgoing“ bedeutet Wissens- und Ressourcentransfer ins Ausland an dort ansässige Nachfrager. Berücksichtigt werden dabei auch Ausbildungseinrichtungen oder Trainingszentren österreichischer Unternehmen im Ausland, die mit einem Transfer österreichischen Know-hows verbunden sind, also etwa Ausbildungsprogramme oder Trainerschulungen bieten. Im weiteren Sinne sind auch E-Learning-Angebote unter den Begriff „Bildungsexport“ einzuordnen, da es sich dabei um gesteuerte, längerfristige Lernprozesse handelt. 

Per definitionem ist Bildungsexport auf  Dienstleistungen beschränkt, die zumindest weitgehend kostendeckend am Bildungsmarkt angeboten werden. Kostenlose Bildungsangebote etwa im Rahmen der Entwicklungshilfe werden demnach nicht berücksichtigt, auch wenn sie sowohl für Österreich als auch für das Empfangsland zweifellos positive Effekte haben.


Als „Incoming“ bezeichnet man die Gewinnung ausländischer Studenten/Kursteilnehmer für Bildungsangebote in Österreich. 

Für viele Länder stellt gegenwärtig der Export von Bildungsleistungen und -konzepten einen bedeutenden Anteil am BIP dar.  Allein durch das steigende Interesse an Bildung in den Schwellenländern wie China und Indien, handelt es sich dabei um einen Markt mit außerordentlichem Wachstumspotential. Österreich hat hier noch Nachholbedarf auch in der Berufsbildung.

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