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Bilanzbuchhalter können ab 20. Mai Fixkostenzuschüsse für Unternehmen beantragen

Rasche Hilfe für Betriebe: Ein Drittel des Zuschusses soll innerhalb von 10 Tagen ab Antragstellung ausgezahlt werden

Bilanzbuchhalter
© WKÖ/DMC

Die österreichischen Unternehmen brauchen zur Bewältigung der Corona-Krise dringend rasche wirtschaftliche Unterstützung. Dazu werden die bisherigen Überbrückungskredite mit weiteren Fixkostenzuschüssen aus dem Corona-Hilfs-Fonds ergänzt – sie decken diverse laufende Fixkosten und können ab dem 20. Mai beantragt werden. Sie müssen nicht zurückgezahlt werden. Schon innerhalb der ersten zehn Tage ab Antragstellung soll bis zu ein Drittel der Zuschüsse bei Antragstellern einlangen. 

Nach intensiven Verhandlungen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) mit Finanzminister Gernot Blümel ist es gelungen, dass Anträge durch die Berufsgruppe der Bilanzbuchhalter vorgenommen werden können. „Wir begrüßen sehr, dass die nunmehr knapp 5.000 Bilanzbuchalterinnen und Bilanzbuchhalter unseres Landes für ihre Kunden die Anträge auf Fixkostenzuschüsse stellen können. Sie haben das hierfür notwendige Fachwissen und vertreten hier die Interessen insbesondere der kleinstrukturierten, heimischen Betriebe“, kommentiert Alfred Harl, Obmann des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der WKÖ, den Beschluss. 

Bis zu 75 Prozent der Fixkosten bezuschusst - Beantragung über FinanzOnline 

Wie hoch der Fixkostenzuschuss ausfällt, hängt vom Umsatzausfall des Unternehmens ab. Die Beantragung erfolgt über drei Tranchen, von denen die erste am 20. Mai beginnt, die weiteren im August bzw. November. Anträge können über FinanzOnline gestellt werden und werden dann der Förderstelle - der COVID 19-Finanzierungsagentur (COFAG) - zur Prüfung und Genehmigung übermittelt. Die Höhe der Umsatzausfälle und Fixkosten sind unter anderem durch Bilanzbuchhalter zu bestätigen. Diese bringen den Antrag bei den zuständigen Stellen auch ein. „Rasche und greifbare Hilfe ist jetzt von absoluter Dringlichkeit. Diese Zuschüsse werden viele Betriebe in der schwierigen Situation stärken. Unsere BilanzbuchalterInnen stehen bereit, um zu unterstützen“, sagt Harl abschließend. (PWK205/ES)

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