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Best of Talent: Gewerbe und Handwerk bittet Österreichs beste Nachwuchs-Fachkräfte vor den Vorhang

Karmasin: Erfolgreiche Lehre führt zum Berufserfolg - Leitl: Dank an Lehrbetriebe und Lehrlinge für gemeinsame Erfolge

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„Die „Besten der Besten“ – gerade 2016 hat Österreich gezeigt, dass heimische Nachwuchs-Fachkräfte Vorbilder für beste Qualifikation, Mut und Leistungswillen sind. Die Top-Erfolge heimischer Lehrlinge bei den EuroSkills, inklusive der Auszeichnung „Best of Europa“ für die junge Steirerin Lisa Janisch, zeigen mir, dass wir mit unserem dualen Ausbildungssystem am richtigen Weg sind“, betonte gestern, Donnerstag Abend, die Obfrau der Bundessparte Gewerbe Handwerk im Rahmen der Veranstaltung „Best of Talent“, die – organisiert von der Bundessparte Gewerbe und Handwerk -  zum nunmehr dritten Mal in Wien stattfand. Gemeinsam mit Scheichelbauer-Schuster zeichneten der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, sowie Familienministerin Sophie Karmasin die Sieger und Siegerinnen heimischer Lehrlingswettbewerbe und ihre Ausbildungsbetriebe aus.

Die Relevanz der Lehre für die künftige Berufstätigkeit unterstrich Familienministerin Sophie Karmasin: „Eine erfolgreiche Lehre führt zum Berufserfolg. Das duale Ausbildungssystem ist ein Schatz, um das uns viele Länder international beneiden." Gleichzeitig habe die Lehrausbildung nicht den Status, den sie eigentlich angesichts der vielfältigen beruflichen Herausforderungen in einer flexiblen Arbeitswelt haben sollte. Vor jenen, die sich mit 15 Jahren in eine berufliche Ausbildung begeben, gelte es den Hut zu ziehen, denn diese Jugendlichen übernehmen Verantwortung, so Karmasin.

Qualifikation und Qualität als Erfolgsgrundlage

WKÖ-Präsident Christoph Leitl wies in seinem Statement auf die besondere Bedeutung der Lehrausbildung im Kontext der Jugendarbeitslosigkeit hin. „Qualität und Qualifikation haben nicht umsonst eine derart große Bedeutung in unserem Ausbildungswesen. Denn damit wird die Grundlage geschaffen, dass heimische Handwerksbetriebe ihr Know how weiterhin auf hohem Niveau an den Nachwuchs weitergeben“, so der WKÖ-Präsident. Globalisierung sei eine Herausforderung, die immer wieder thematisiert werde. "Du musst in der Welt was können, dann brauchst Du keine Angst zu haben. Den qualifizierten Fachkräften steht die Welt offen, greift nach den Sternen, nutzt Eure Chancen!", so Leitl. Der Dank gelte sowohl Lehrbetrieben als auch Lehrlingen und den Berufsschulen, die im erfolgreichen Zusammenspiel gemeinsam Vorbildwirkung haben.

Ausbildung aus Leidenschaft: Ein schlagkräftiges Argument

Einen besonderen Auftritt hatte in diesem Jahr die „Best of Europe“-Preisträgerin Lisa Janisch, die bereits letztes Jahr als Siegerin des Bundeslehrlingswettbewerbes geehrt wurde. Janisch, die direkt von den Kursen zur Meisterprüfungsvorbereitung nach Wien gekommen war, betonte, dass der Sieg bei den EuroSkills einen enormen Schub bedeutet habe. Fleiß und harte Arbeit seien hierfür der Grundstock gewesen. Janisch, die als Maturantin den umgekehrten Weg, von der Schule hin zur Berufsausbildung gegangen war, betonte, dass der Slogan Ausbildung aus Leidenschaft zutreffender denn je sei und die Liebe zum späteren Beruf das ausschlagkräftige Argument für junge Menschen sein sollte.

Ebenfalls neu war in diesem Jahr der Auftritt einer Auswahl jener Betriebe, die im Herbst an den kommenden WorldSkills in Abu Dhabi teilnehmen werden. Konkret des Lehrberufs Konditor, vertreten durch OBERLAA Konditorei GmbH & Co KG und des Lehrberufs Maler und Beschichtungstechniker, vertretend durch Gruber GmbH. Die Lehrlinge der beiden Unternehmen hatten 2016 die entsprechenden Bundeslehrlingswettbewerbe gewonnen und sind nunmehr ins Team Austria für die kommenden Worldskills aufgenommen worden. Aufgrund eines Vorbereitungsmeetings für diese Veranstaltung in Linz, war es den Lehrlingen nicht möglich, anwesend sein. Beide Lehrherren betonten, den Mehrwert, den sie sich durch eine Teilnahme bei den Worldskills erhoffen. Der internationale Vergleich sei wichtig, zu sehen, wo die Benchmark für vergleichbare Leistungen des Nachwuchses liegt. Gleichzeitig sei es dadurch möglich, das eigene Unternehmen Mitbewerbern zu präsentieren. Der Grad der Internationalisierung nehme in allen Branchen zu und Österreich sei mit den Leistungen der Betriebe und der Qualifikation der Fachkräfte bestens gerüstet, so der Tenor. (PWK177/us)

"Best of Talent" - Fotogalerie

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