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Beschäftigungsbonus –Vertrauen der Betriebe schützen – Rechtssicherheit gewährleisten 

Wirtschaftskammer Österreich für Evaluierung des Modells

Handwerker
© WKÖ

In der Diskussion um die Abschaffung des Beschäftigungsbonus mahnt die Wirtschaftskammer Österreich zu einem behutsamen Vorgehen. Denn seit Einführung des Beschäftigungsbonus haben bereits rund 11.000 Betriebe für rund 50.000 zusätzliche Beschäftigte den Beschäftigungsbonus beantragt. Das ist ein Vielfaches der relativ wenigen Beschäftigten, die im Rahmen der Aktion 20.000 für Ältere nur für kurze Zeit beschäftigt werden können. Zudem wird etwa von der Betriebsansiedlungsgesellschaft Austrian Business Agency (ABA) der Beschäftigungsbonus gegenüber ausländischen Investoren als Standort-Argument ins Treffen geführt.

Bereits gestellte Anträge rasch bearbeiten

„Es ist gut und richtig, wenn die Regierung den Beschäftigungsbonus noch einmal eingehend auf seine EU-Rechtskonformität überprüft. Schließlich brauchen die Betriebe die Sicherheit, dass sie das ausgezahlte Geld auch behalten können,“ betont Martin Gleitsmann, Leiter der Abteilung Sozialpolitik in der WKÖ, und gibt zu bedenken: „Nicht vergessen werden dürfen in diesem Zusammenhang unsere vielen Betriebe, die im Vertrauen auf den Beschäftigungsbonus zusätzliche Mitarbeiter eingestellt haben. Diese Betriebe warten zum Teil bereits seit Monaten, dass ihre Anträge abgearbeitet werden und sie eine Förderzusage erhalten. Ihr Vertrauen auf das Modell und die Rechtssicherheit müssen jedenfalls geschützt werden.“ Sollte die Abschaffung dieser Förderung beschlossen werden, sollten bereits gestellte Anträge jedenfalls noch rasch erledigt werden.   

In letzter Zeit wird viel über den Nutzen des Beschäftigungsbonus diskutiert, eine eingehende Evaluierung fehlt allerdings. Gleitsmann: „Vor Überlegungen zur Abschaffung des Beschäftigungsbonus sollte das Modell jedenfalls evaluiert werden.“ (PWK922/PM)

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