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Bergauf mit neuen Perspektiven: Optimistischer Start in die neue Wintersaison!

WKÖ-Fachverband Seilbahnen ist nach positivem Sommer zuversichtlich für den Winter - Österreich Werbung unterstützt mit 10 Mio.-Euro-Kampagne

Erik Wolf, Lisa Weddig und Franz Hörl (v.l.n.r.)
© Roland Hölzl Erik Wolf, Lisa Weddig und Franz Hörl (v.l.n.r.)

Im Rahmen der bundesweiten Seilbahntagung in Zell am See präsentieren der Fachverband der österreichischen Seilbahnen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und die Österreich Werbung (ÖW) ihre Perspektiven für den kommenden Winter. Für Seilbahnobmann Franz Hörl steht dabei der Optimismus an erster Stelle: "Die Nachfrage stimmt uns positiv, die Branche hat schon in den vergangenen Saisonen gezeigt, dass sie bestens vorbereitet ist und ein sicheres Skivergnügen organisieren kann.“ Die ÖW unterstützt den Winter mit einem Marketingbudget von 10 Mio. Euro und ihrer bisher größten Kampagne. "Wir sehen eine gute Nachfrage auf unseren 13 Kampagnenmärkten und sind zuversichtlich, dass wir den Schwung aus dem Sommer mitnehmen können“, sagt ÖW-Geschäftsführerin Lisa Weddig und dieser Zuversicht trägt auch die erfreuliche Bilanz der vergangenen Sommersaison bei. "Teilweise erreichten Unternehmen im Sommer sogar wieder Vorkrisenniveau und konnten die Ersteintritte gegenüber 2020 um 10,5 Prozent steigern“, berichtet Hörl. Damit setzt sich die Erfolgsgeschichte der Sommerseilbahnen fort – der Wirtschaftsmotor in den alpinen Regionen läuft auch in der warmen Jahreszeit wieder auf Hochtouren“, so Hörl.

ÖW-Geschäftsführerin Lisa Weddig unterstreicht das positive Sommerergebnis. "Im August lagen wir sogar über dem Rekordsommer 2019. Auch der Herbst sieht gut aus“, sagt Weddig. Eine repräsentative Studie der Österreich Werbung hat die Winterurlaubspläne auf den Märkten Österreich, Deutschland, Schweiz, Niederlande, Großbritannien, Tschechien und Polen analysiert. Alleine aus diesen sieben Märkten sieht die Studie ein Potenzial an 17 Mio. Gästen für Winterurlaub in Österreich. "Die Menschen wollen den in der vergangenen Saison ausgefallenen Winterurlaub nachholen und Österreich bietet die besten Voraussetzungen dafür. Dass Österreich sehr früh seine Winterregeln präsentiert hat, wirkt sich positiv auf die Buchungslage aus. Sicherer Urlaub während der Pandemie ist möglich, das hat Österreich wiederholt bewiesen“, sagt die ÖW-Geschäftsführerin. Auch Hörl betont, dass man seitens der Seilbahnen bestens gerüstet sei. "Wenn nun auch noch eine umsetzbare, maßvolle und effektive Verordnung seitens des Gesundheitsministers auf dem Tisch liegt, steht einem Comeback des Wintertourismus in Österreich nichts mehr im Wege“, so Hörl.

Die Österreich Werbung unterstützt die Wintersaison mit der Kampagne "Winterliebe“, die auf den Märkten Deutschland, Schweiz, Niederlande, Belgien, Tschechien, Ungarn, Polen, Slowakei, Rumänien, Russland, Großbritannien, Dänemark und Schweden ausgespielt wird. Zum Einsatz kommt ein breiter Marketing-Mix, von Online über Social Media bis zur TV-Werbung, für maximale Sichtbarkeit wird der Hashtag #winterliebe eingesetzt. Mit einem Marktanteil von über 50 Prozent bei Winter(sport)reisen ins Ausland ist Österreich in Europa unangefochtener Marktführer. "Wir in Österreich leben und lieben den Winter und dieses Lebensgefühl, diese Begeisterung für den Winter wollen wir mit der Kampagne auch bei unseren Gästen entfachen“, sagt Weddig.

Zahlen der Vorsaison: Starke Einbrüche, stabil hohe Kundenzufriedenheit

Der Blick zurück auf die vergangene Saison zeigt die Dramatik der pandemiebedingten Einschränkungen auf. So weist der Kassenumsatz ein Minus von knapp 90 Prozent (146 Millionen Euro), die Zahl der Ersteintritte ein Minus von 80 Prozent (9,3 Millionen) auf und die Betriebstage reduzierten sich um 20 Prozent (17.600).  Die Befragungen unter den Kundinnen und Kunden zeigen dennoch hohe Zufriedenheitswerte. Besonders positiv fallen dabei die Schulnoten für den verfügbaren Platz auf den Pisten (1,5), die An- und Abreise (1,5), die Parkmöglichkeiten (1,5) und die Sicherheit auf den Skipisten (1,5) aus. Gefehlt haben den Gästen hingegen die Verfügbarkeit von Ruhe- und Rastplätzen sowie ein zufriedenstellendes Angebot von Essen und Trinken in Form von take away.

Branche stellt sich aktiv den globalen Herausforderungen

Die Branche hat die schwierige Phase dazu genützt, den Kurs der Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Innovation fortzusetzen. Dabei haben sich die Mitglieder des Fachverbands in diversen Arbeitsgruppen mit diesen Zukunftsthemen auseinandergesetzt. „Die Betriebe warten nicht auf Entwicklungen, sondern stellen sich den globalen Herausforderungen – ob Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität oder digitale Innovation“, so Erik Wolf, Geschäftsführer des Fachverbandes Seilbahnen. Als Beispiel nennt Wolf den kontinuierlichen Ausbau klimafreundlicher Mobilitätsmodelle. "Dazu zählt unter anderem die erfolgreiche ÖBB-Kooperation ‚Im Nightjet zum Schnee‘, lokale E-Mobilitätskonzepte, Mitarbeiter-Shuttleangebote sowie die Optimierung des Skibusverkehrs samt enger Zusammenarbeit mit den öffentlichen Verkehrsunternehmen vor Ort“, so Wolf.

Auch beschäftigt sich der Fachverband intensiv mit Daten und Wissen in digitaler Form. So hat der Fachverband mit MANOVA ein umfassendes Smartboard entwickelt, das Daten aus unterschiedlichsten Quellen zusammenführt und der gesamten Branche damit wertvolle Unterstützung liefert. (PWK495/DFS)

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