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Beitritt zur „Mission Innovation“ stärkt heimische Clean-Tech-Unternehmen im Bereich der Energieforschung 

Potentiale im Stärkefeld alternative Energietechnologien durch neue Impulse heben – Umbau der Energiesysteme macht konsequente Investitionen nötig

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„Der Beitritt zur Gruppe der Mission Innovation-Länder ist ein willkommener Impuls für ein wichtiges Stärkefeld des heimischen Wirtschaftsstandortes“, kommentierte heute, Dienstag, die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Martha Schultz, den von Technologieminister Jörg Leichtfried angekündigten Beitritt Österreichs in die Avantgarde für die Entwicklung alternativer Energietechnologien. „Das Commitment zur Anhebung der öffentlichen Investitionen in alternative Energietechnologien ist nach der Ratifikation des Klima-Abkommens von Paris ein konsequenter Schritt zum Ausbau von Marktpotentialen mit langfristiger Investitionsperspektive und deckt sich gut mit den Marktchancen der heimischen Unternehmen“, so Schultz.

Hohe Spezialisierung 

So weist das Europäische Patentamt für österreichische Unternehmen eine hohe Spezialisierung in sogenannten „climate change mitigation technologies“ aus. Im Zeitraum 1995-2011 wurden aus Österreich in diesem Bereich insgesamt 4.575 Patente angemeldet, u.a. zur Integration von alternativen Energietechnologien in Gebäuden sowie in den Bereichen Clean Energy, Verkehr und Smart Grids. Im Sektor sind ca. 2.500 heimische Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 12,3 Milliarden Euro aktiv, die mit ca. 600 Niederlassungen in ganz Europa vertreten sind. Die Technologiefelder weisen eine hohe Innovationsdynamik und immense Marktpotentiale auf. Seit 1993 hat sich die Zahl der Beschäftigten der Umwelttechnologiebranchen auf heute rund 41.400 Personen verdreifacht. Die Exportquote der österreichischen Umwelttechnikindustrie betrug 2015 rund 72 Prozent. 

Investitionen in neue Technologien

„Ausdrücklich begrüßt die Wirtschaftskammer Österreich die Einbeziehung der Wirtschaft in die künftige Definition der für Österreich passenden Technologiefelder. Der Umbau der Energiesysteme macht konsequente Investitionen in die Entwicklung neuer Technologien sowie die energetische Sanierung von Gebäuden nötig, die heimischen Unternehmen haben in diesem Bereich hohe Kompetenz. Im seit 10 Jahren bestehenden Klima- und Energiefonds findet die Wirtschaft einen strategisch wichtigen  Partner vor, der von der Produktentwicklung bis zur Marktreife begleitet. Der Beitritt zu Mission Innovation gibt den Investitionen im Inland einen Impuls und wird auch helfen, die Kompetenz der heimischen Unternehmen international sichtbar zu machen“, so Schultz abschließend. (PWK617/US)

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