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Lehrberufspaket: Was macht ein Bauwerksabdichter?

Mit der WKO Bildungsoffensive hat Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer zu Jahresbeginn aufgezeigt, was für eine zukunftsfähige Berufsausbildung getan werden muss. Jetzt werden erste Schritte gesetzt. Das Wirtschaftsministerium hat ein neues Lehrberufspaket geschnürt. Teil dieses Pakets ist die Schaffung von vier neuen Lehrberufen, einer davon: Bauwerksabdichter /in.

Bauwerksabdichtung
© WKÖ

Ob Neubau oder Renovierung – das Thema Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz ist in der Bauwirtschaft mittlerweile allgegenwärtig. Die neue Ausbildungsordnung betrifft also einen höchst vielschichtigen Beruf. Im Baualltag muss der Bauwerksabdichter aber auch mit dem Bauherrn kommunizieren können und den Architekten über technische Lösungen, die facheinschlägigen ÖNORMEN oder technischen Regelwerken entsprechen, beraten.

Auch die richtige Produktwahl von Wärmedämmstoffen, Dampfsperren oder Dampfbremsen, Abdichtungen, Dachentwässerungssystemen u.v.m. obliegt dieser Berufsgruppe. Das Vertrauen, das in den Bauwerksabdichter in solchen Situationen gesetzt wird, ist immens hoch, denn auch nur der geringste Abdichtungsfehler kann bei Regenereignissen zu einem Wassereintritt in die Dachkonstruktion und in Folge in den Wohn- oder Arbeitsraum führen. 

Einerseits sind die Tätigkeiten eines Bauwerksabdichtungstechnikers in keinem anderen Lehrberuf abgebildet und andererseits sucht die Branche dringend Fachkräfte. Viele der notwendigen Arbeiten können nur von gut ausgebildeten Mitarbeitern ausgeführt werden, da mit diesen Tätigkeiten teilweise hohe Schadens- und Gefahrenpotentialen (z.B. große finanzielle Schäden, Brandgefahren usw.) verbunden sind. 

Für die 30.000 Schülerinnen und Schüler, die sich jedes Jahr für eine Lehre entscheiden, gibt es damit ein weiteres, spannendes Ausbildungsfeld. "Wir müssen für die sich immer schneller wandelnden Berufsbilder rasch die richtigen Bildungswege anbieten", sagt WKÖ-Präsident Harald Mahrer. Denn eine moderne Berufsausbildung und damit zeitgemäße Ausbildung sind und bleiben die Stärke des österreichischen Wirtschaftsstandortes und ein Standortvorteil im internationalen Wettbewerb.

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