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Bankensprecher Rudorfer: Auch in Coronakrise können Kunden auf ihre Bank vertrauen

Nach Auslaufen der gesetzlichen Frist für Kreditstundungen unterstützen Banken bestmöglich - Volumen privatrechtlicher Stundungen deutlich höher als jenes des gesetzlichen

Rudorfer
© WKÖ

Die österreichischen Banken haben unmittelbar mit Auftreten der Pandemie  Kreditrückzahlungen im großen Umfang auf freiwilliger Basis gestundet, um finanzielle Engpässe und negative Auswirkungen auf das Wirtschaftsleben in dieser schwierigen Phase einzugrenzen. Zusätzlich hat die Bundesregierung im Rahmen der Corona-Hilfsmaßnahmen die Möglichkeit für Kreditstundungen geschaffen, diese Option wurde im Herbst 2020 nochmals bis 31. Jänner 2021 verlängert.  

In den meisten Ländern wurden gesetzliche Stundungen nur für einen kurzen Zeitraum eingesetzt. So haben diese beispielsweise in Deutschland nur bis Juni 2020 gegolten. In weiterer Folge wurde auf andere bedarfsorientierte Maßnahmen gesetzt. Stundungen, vor allem gesetzliche Moratorien, werden auch von der europäischen Bankenregulierung und der Bankenaufsicht generell nur als temporäre Hilfsmaßnahme anerkannt. 

Franz Rudorfer, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), erläutert: "Nach nunmehr 10 Monaten des gesetzlichen Moratoriums ist hierzulande das Volumen privatrechtlicher Stundungen deutlich höher als jenes des gesetzlichen. Auch nach Auslaufen des gesetzlichen Moratoriums unterstützen die österreichischen Banken ihre Kreditnehmer im Rahmen der aufsichtsrechtlichen Möglichkeiten und werden alles daran setzen, mit ihren Kunden individuelle Lösungen zu finden." 

"Auch ohne gesetzliche Vorgaben können Kunden in dieser Jahrhundert-Herausforderung auf ihre Bank bauen, denn eine nachhaltig tragfähige Finanzsituation der Kunden ist klarerweise auch für die Banken essentiell", betont der Bankensprecher. (PWK030/PM)

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