th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Bahn-KV: Verhandlungen unterbrochen, Arbeitgeber appellieren weiter an Gewerkschaft 

Arbeitgeber legen faires Angebot vor und stimmen weiteren Verhandlungs-Fahrplan ab

Schienenbahnen
© WKÖ

Die von den Arbeitgebern über das Wochenende initiierte neunte Verhandlungsrunde, um den Warnstreik der Gewerkschaft in letzter Minute zu verhindern, wurde vorerst unterbrochen. Die vida hat das von der Wirtschaftskammer vorgelegte Angebot abgelehnt, dieses umfasst im Detail:

  • Einmalzahlung für die Monate Juli bis September 2018 in der Höhe von EUR 375 noch vor Weihnachten. 
    • Dies bedeutet ein Plus von deutlich über 4 Prozent für die unteren Einkommen.
  • 3 Prozent KV-Erhöhung für die Monate Oktober bis Dezember 2018
    • Dies ist jener Betrag mit dem die Unternehmen trotz laufender Verhandlungen bereits freiwillig in Vorleistung gegangen sind.
  • Weitere KV-Eröhung auf 3,15 Prozent ab 1.1. 2019.

Dies entspricht einer KV-Erhöhung von 3,37 Prozent im 12-Monats-Durchschnitt über alle Gehaltsstufen.

„Wenn man die lösungsorientierten Abschlüsse der vergangenen Wochen in anderen Branchen betrachtet, befinden wir uns hier in guter Gesellschaft und ist dies ein sehr faires Angebot“, so der Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite, Thomas Scheiber.

Durchziehen der Warnstreiks sehr bedauerlich

„Wir haben von unserer Seite alles dafür getan, den Streik abzuwenden. Wir bedauern sehr, dass dieser von der Gewerkschaft trotzdem durchgezogen wurde - besonders, da wir uns ja weiterhin in laufenden Verhandlungen befinden“, zeigt sich Scheiber von der Vorgangsweise der vida enttäuscht.

Dennoch wollen die Arbeitgeber die Gewerkschaft nicht mehr vom Verhandlungstisch weglassen und haben den weiteren Fahrplan bereits abgestimmt. Scheiber: „Wir haben übermorgen, Mittwoch, den 28.11., um 10.30 Uhr unsere Gremien einberufen, um einerseits die Unternehmen über den Stand der Verhandlungen zu informieren und mögliche Verhandlungsspielräume im Detail noch einmal auszuloten. Im Anschluss daran werden die Arbeitgeber zu einer weiteren Verhandlungsrunde einladen. Den Warnstreik konnten wir leider nicht mehr abwenden, da dürfte das Drehbuch auch seitens der Gewerkschaft bereits festgestanden haben. Umso mehr appelliere ich jetzt an unseren Sozialpartner, Vernunft walten zu lassen und mit uns konstruktive und vor allem abschlussorientierte Verhandlungen zu führen. Es ist im Interesse von beiden Seiten, weiteren volkswirtschaftlichen Schaden zu verhindern, unsere Kunden nicht weiter zu verunsichern und zu verärgern und nicht zuletzt der Straße als unserem wichtigsten Wettbewerber weiter in die Hände zu spielen“, so Scheiber abschließend. (PWK809/DFS)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Industrie
Biergarten

Brauer-Kollektivvertrag: Einigung nach 6. Verhandlungsrunde 

Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter haben sich in der 6. Verhandlungsrunde auf einen Kollektivvertragsabschluss geeinigt: Löhne und Gehälter werden rückwirkend per 1.9.2018 um 3,2 % erhöht, kollektivvertragliche Zulagen um 2,1 % mehr

  • Transport und Verkehr
WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth eröffnete die Veranstaltung "Resilienz – verlässliche Verkehrssysteme für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft"

WKÖ-Vizepräsident Roth: Zuverlässigkeit der Verkehrssysteme wird immer wichtiger

Zunahme von Verkehr stellt Infrastruktur vor Herausforderungen – Experten diskutierten, wie verlässliche Verkehrssysteme am Standort garantiert werden können mehr