th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Bahn-KV: Arbeitgeber pochen auf Lösung am Verhandlungstisch 

Gewerkschaft erhält bis morgen neuen Vorschlag – Arbeitgeber laden sie für kommenden Samstag zu einem neuen Verhandlungstermin ein

Verhandlungstisch
© WKÖ

Die Arbeitgeber haben nach dem Warnstreik und der Unterbrechung der Kollektivertragsverhandlungen durch die Gewerkschaft angekündigt, dass sie eine rasche Lösung am Verhandlungstisch suchen wollen. Dies haben die Vertreter der Unternehmen im heutigen Gremium der Arbeitgeber nochmals bestärkt. Verhandlungsführer Thomas Scheiber hat die Geschäftsführer und Vorstände der Schienenbahnunternehmen über den aktuellen Stand der Verhandlungen im Detail informiert. 

Scheiber: „Bei den Unternehmen herrscht durchwegs völliges Unverständnis über die Vorgangsweise der Gewerkschaft. Einen angekündigten Streik während laufender Verhandlungen nach Drehbuch durchzuziehen - ohne Rücksicht auf die Fahrgäste, noch auf die aktuellen Gespräche und Annäherungen -  war für alle Kolleginnen und Kollegen eine noch nie dagewesene und absolut unverhältnismäßige Reaktion der Gewerkschaft. Dennoch werden wir einen konstruktiven und lösungsorientierten Verhandlungsweg vom Sozialpartner weiter einfordern." 

Bis morgen werden die Arbeitgeber, auf Basis der heutigen Gespräche im Gremium, der Gewerkschaft einen neuen Vorschlag übermitteln. Bereits für Samstag werden die Arbeitgeber zu einer neuen Verhandlungsrunde einladen. 

Angebot wird nochmals adaptiert

Scheiber: „Wir werden unser Angebot adaptieren und der Gewerkschaft in Teilbereichen entgegenkommen. Das haben wir auch schon am Montag in den Verhandlungen versucht, sind aber vor dem Hintergrund des Streiks in den Gesprächen nicht mehr wirklich zum Sozialpartner durchgedrungen. Aber eines muss klar sein: Jetzt geht es ums Eingemachte - aus unserer Sicht muss es uns jetzt gelingen, die Verhandlungen auf Sozialpartner-Ebene zu einem Abschluss zu bringen, um nicht das Heft des Handelns aus der Hand zu geben. Denn das würde uns alle schädigen: die gesamte Branche, die Sozialpartnerschaft an sich und nicht zuletzt die Schiene selbst gegenüber der Straße.“ (PWK820/DFS)

Das könnte Sie auch interessieren

  • Industrie
Bundessparte Industrie

Wettbewerbsfähigkeit bleibt zentrales Element der Klima- und Energiepolitik 

Bundessparte Industrie und BMNT-Generalsekretär Josef Plank forcieren Zukunftsdialog mehr