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BND-Überwachung: Transportbranche fordert lückenlose Aufklärung 

Unter den Überwachungszielen des deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) sollen auch österreichische Speditionen sein – WKÖ-Spartenobmann Klacska fordert Klarheit über Verwendung der Daten

Daten
© WKÖ

Die Debatte rund um die Überwachung österreichischer Telefon-, Fax- und Mobilanschlüsse sowie E-Mail-Adressen durch den deutschen Bundesnachrichtendienst (BND) beschäftigt nun auch die Transportbranche. Denn Medienberichten zufolge waren eine Reihe erfolgreicher österreichischer Exporteure Ziel der Überwachungen, darunter zahlreiche Speditionen. „Wir fordern eine lückenlose Aufklärung der Affäre“, sagt daher Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Betroffene Unternehmen haben Recht auf Klarheit

So solle Klarheit darüber geschaffen werden, auf welche Unternehmen und welche Daten aus Österreich der BND in den Jahren 1999 bis 2006 genau Zugriff hatte. „Aber auch was damit geschah, gilt es aufzuklären. Die betroffenen Unternehmen haben ein Recht darauf zu erfahren, wofür ihre Daten gebraucht und verwendet wurden“, so Klacska, der an den immer wichtiger werdenden Datenschutz erinnert. „Gerade in Zeiten, in denen der korrekte und maßvolle Umgang mit Daten immer wichtiger wird, Stichwort: DSGVO, erwarte ich mir auch entsprechende Auskunft über die Verwendung der Daten.“ (PWK453/DFS)

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