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Auslandsmontagen steuerlich entlastet

WKO erreicht Nachfolgereglung für vom VfGH aufgehobene Steuerbegünstigung für Auslandsmontagen

Die Nachfolgeregelung für Auslandsmontagen ist ein wichtiger WKO-Erfolg für international tätige Unternehmen.

Gute Nachrichten gibt es für österreichische Unternehmen, die etwa im Anlagenbau oder im Export von Maschinen und Anlagen tätig sind: Die von der WKO geforderte und am 8.7.2011 vom Nationalrat beschlossene Nachfolgeregelung für die vom Verfassungsgerichtshof aufgehobene Steuerbegünstigung für Auslandsmontagen garantiert ihnen eine spürbare steuerliche Entlastung.

Ab dem kommenden Jahr werden 60 Prozent der Einkünfte für Tätigkeiten im Ausland - max. 4.200 Euro pro Monat - steuerfrei sein. Wichtige Voraussetzungen dafür: Es muss sich um eine vorübergehende Entsendung von mindestens einem Monat an einen mindestens 400 Kilometer von der österreichischen Staatsgrenze entfernten Einsatzort handeln.

Neuregelung nützt mehr Branchen

Für die steuerliche Erleichterung zählt nicht mehr – wie bisher – die Branche. Die im Ausland zu leistenden Arbeiten müssen überwiegend unter "erschwerenden Umständen“ geleistet werden. 

Darunter sind Umstände wie jene zu verstehen, die eine begünstigte steuerliche Behandlung von Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulage bewirken. Auch belastende Aufenthaltsbedingungen im Einsatzland oder regionale Gefährdungssituationen können die Arbeit erschweren. Mit diesen Bestimmungen ist jedenfalls sichergestellt, dass mehr belastende Auslandstätigkeiten als bisher von der steuerlichen Entlastung profitieren können.

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

Die steuerliche Entlastung unterstützt nicht nur die Beschäftigung in Österreich und fördert die Mobilität der Arbeitskräfte, sondern erhöht vor allem die Konkurrenzfähigkeit österreichischer Unternehmen im Ausland. Die neue, EU-konforme Regelung erleichtert heimischen Unternehmen nun die wirtschaftliche Planung ihrer Auslandsaktivitäten. Der nunmehr beschlossenen Nachfolgeregelung für Auslandsmontagen waren überaus intensive Verhandlungen der WKO vorausgegangen.

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