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Ausgabenseitige Haushaltskonsolidierung durch Strukturreform

Position der WKÖ

Einerseits weist Österreich eine im internationalen Vergleich hohe Steuerlast auf, welche die Wirtschaft, den Wirtschaftsstandort Österreich und in weiterer Folge heimische Arbeitsplätze gefährdet. Andererseits verzeichnet Österreich seit Jahrzenten steigende Staatsschulden, wodurch ein immer größerer Anteil der Steuern für den Schuldendienst aufgewendet werden müssen und somit nicht für z.B. zukunftsbezogene Ausgaben wie Bildung, Forschung und Entwicklung, Familie zur Verfügung stehen.

Der öffentliche Haushalt soll durch ganzheitliche Strukturreformen in den Bereichen Pensionen, öffentliche Verwaltung, Gesundheit, Bildung sowie im Sozialsystem nachhaltig konsolidiert werden und künftig zumindest strukturell ausgeglichen sein. Öffentliche Mittel müssen vermehrt auf Zukunftsinvestitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur fokussiert werden.

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