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Ausbildungspflicht: Einführung wäre wichtiges Reformsignal

Beherrschen der Grundkompetenzen legt Basis für weiteren Ausbildungserfolg in der Lehre

„Mit der heute von ÖVP-Obmann Sebastian Kurz geforderten Einführung einer Bildungspflicht hat die zukünftige Koalition ein wichtiges Zeichen der Zeit für Reformbedarf erkannt. Das Jugendliche nur ihre Zeit in der Schule absitzen, ohne in den Grundkompetenzen Lesen, Rechnen und Schreiben ein Mindestmaß zu erreichen, rächt sich spätestens am Arbeitsmarkt. Wir brauchen in den Betrieben angehende, interessierte Lehrlinge, die zumindest diese Grundlagen sowie soziale Kompetenzen mitbringen, Denn angesichts der künftigen Herausforderungen wie der Digitalisierung steigen die Anforderungen in der Arbeitswelt und Lehre sowohl in fachlicher als auch menschlicher Hinsicht“, stellt die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk Scheichelbauer-Schuster fest.

„Ausbildungsreife“ ist notwendig

Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk hat die notwendige „Ausbildungsreife“ von Jugendlichen seit Jahren an die Spitze ihre bildungspolitischen Forderungen gestellt. „Denn nur Jugendliche, die die Ausbildungsreife aus der Schule mitbringen, können auch erfolgreich in die Lehre starten. Die Politik übernimmt mit der Forderung nach Einführung einer Bildungspflicht wieder Verantwortung und lagert diese nicht an die Betriebe aus“, resümiert Scheichelbauer-Schuster. (PWK916/us)

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