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Ausbau der Kinderbetreuung

Position der WKÖ

Das Angebot an Kinderbetreuung durch öffentliche und private Anbieter muss flächendeckend ausgebaut werden, d.h. Ausbau der Betreuungsplätze für ein Drittel der Kinder unter drei Jahren und für 90 Prozent der Kinder von drei bis fünf Jahren. Die Öffnungszeiten müssen am Bedarf von Familien und Wirtschaft ausgerichtet werden, insbesondere für Rand- und Ferienzeiten sind neue Lösungen zu finden. 

  • Steigerung der Betreuungsquote der unter 3-Jährigen auf 33 Prozent gemäß Barcelona-Zielen: Die Betreuungsquote in dieser Altersklasse liegt derzeit im Österreichschnitt bei rund 26 Prozent. Diese Quote soll durch Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen für unter 3-Jährige flächendeckend auf mindestens 33 Prozent angehoben werden. Nur ein Mehr an Betreuungsplätzen für die Kleinsten ermöglicht es Müttern, rasch wieder in den Job einzusteigen. 
  • Betreuungszeiten den Arbeitsrealitäten anpassen: Sowohl die täglichen Öffnungszeiten als auch die Ferienzeiten entsprechen nicht den Erfordernissen der modernen Arbeitswelt. Nur zwei Drittel der institutionellen Einrichtungen für unter 3-jährige haben bis mindestens 16 Uhr geöffnet und 80 Prozent der Einrichtungen sind um 18 Uhr bereits geschlossen. Jede 10. Krippe hat zumindest 10 Wochen Ferien pro Jahr, ein Viertel der Krippen zumindest 6 Wochen. Deshalb sollen die Schließzeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen auf 3 Wochen pro Jahr reduziert und die Öffnungszeiten auf mindestens 50 Stunden pro Woche ausgeweitet werden. 
  • Kinderbetreuung wahlweise am Wohnort oder Unternehmensstandort: Künftig soll es unkompliziert möglich sein, dass Elternteile ihre Kinder wahlweise in der Gemeinde des Unternehmensstandorts oder in der Wohngemeinde betreuen lassen können. Notwendig ist eine stärkere Vernetzung der Gemeinden, damit die Kinderbetreuung am Wohnort oder am Ort, an dem man seine Berufstätigkeit ausübt, in Anspruch genommen werden kann.

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