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Aufsichtsreform: WKÖ-Bundessparte Bank und Versicherung erwartet Effizienzsteigerung 

Bundesspartengeschäftsführer Rudorfer: Branche erhofft Transparenz, Entfall von Doppelgleisigkeiten und Kosteneinsparungen

Bundessparte Bank und Versicherung
© WKÖ

Klare und einfache Zuständigkeiten im Sinne eines One-Stop-Shop-Prinzips, Effizienz und Praxisorientierung – diese Vorteile sieht die WKÖ-Bundessparte Bank und Versicherung im vorliegenden Begutachtungsentwurf zur Bankenaufsicht.

„Mit dem Entwurf wird das erfolgreiche Modell der ‚integrierten Aufsicht‘ in Österreich weiterentwickelt“, erläutert WKÖ-Bundesspartengeschäftsführer Franz Rudorfer. Auch die Einbindung des Experten-Know-hows der OeNB, etwa mit der Kompetenzstelle für Finanzmarktstrategie und Finanzmarktentwicklung, ist für ihn ein klarer Vorteil für die Branche. Wichtig sei auch, dass die OeNB für ihre makroökonomischen Aufgaben die erforderlichen Daten erhält, dafür sei bereits eine praktikable Lösung gefunden worden, so Rudorfer. Nicht zuletzt wird mit dem nun vorgelegten Maßnahmenpaket auch der Kritik des Rechnungshofes entsprochen.

Keine weitere Kostenbelastung

„Wichtig ist uns, dass es zu keiner weiteren Kostenbelastung der österreichischen Institute kommt, was die Wettbewerbsfähigkeit der Branche gefährden würde“, unterstreicht der Bundesspartengeschäftsführer. 

Von besonderer Bedeutung ist auch eine effiziente Möglichkeit der Kostenkontrolle - besonders für die den Hauptteil der Finanzierung tragenden Institute. Eine entsprechende Einbindung in die Entscheidungsstruktur sei daher notwendig, ebenso wie die verbindliche Einbindung des Fachbeirates in wesentliche Entscheidungen, unterstreicht Rudorfer. „Mit dem Vorschlag ist eine solide Basis geschaffen, die, auch abhängig von der Qualität der handelnden Personen, den Finanzplatz Österreich stärken kann“. (PWK223/PM)

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