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Aufsichtsreform – Aussicht auf mehr Rechtssicherheit und Effizienz im Sinne des Finanzplatzes

Treichl: Reform kann wichtiges Signal sein, Mehrgleisigkeiten zu reduzieren und Doppelanforderungen zu eliminieren

Die Einigung der Bundesregierung auf eine Aufsichtsreform ist zu begrüßen. Aus der Sicht der Beaufsichtigten sind organisatorische Änderungen sekundär, wichtig ist die täglich gelebte Arbeit. Die Reform sollte zu einer Beschleunigung von Entscheidungen und Verfahren der Bankenaufsicht führen.

„Für Banken, Versicherungen und Kapitalmarktakteure würde das raschere Entscheidungen und mehr Rechtssicherheit bedeuten. Angesichts der Komplexität und Fülle europäischer Regulierungen ist das aus unserer Sicht ein wichtiger Schritt“, betont Andreas Treichl, Obmann der Bundessparte Bank und Versicherung in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Wenn nun auch Synergien, zum Beispiel im behördlichen Datenmanagement gehoben und etwa Geldwäschebekämpfung und Sanktionsmechanismen in einer Institution zusammengeführt werden, setze die Bundesregierung richtige Signale in einem hochregulierten Umfeld.

Erhöhung der Transparenz

„Erhöhung der Transparenz und Synergien zu heben, geht in die richtige Richtung“, so Treichl. Auch für die europäische Ebene kann diese Reform, etwa im Rahmen der gerade laufenden Evaluierung der Aufsichtsarchitektur, ein deutliches Zeichen sein, sich diesen Entwicklungen anzuschließen, um Mehrgleisigkeiten zu reduzieren und Doppelanforderungen zu eliminieren, so der Spartenobmann abschließend. (PWK284/BS)

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