th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Aufschwung am Arbeitsmarkt nutzen – Beschäftigung weiter beleben

Jetzt mit den richtigen Maßnahmen den Arbeitsmarkt nachhaltig stärken

©

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um minus 0.5 Prozentpunkte (-10.959 Personen in Schulung oder Arbeitslosigkeit) erneut erfreulich. „Diese positive Wende am Arbeitsmarkt müssen wir dringend nutzen und alles unternehmen, damit unseren Betrieben die Schaffung von Beschäftigung erleichtert wird“, so Martin Gleitsmann, Leiter der sozialpolitischen Abteilung in der WKÖ. 

Der EU-Vergleich gibt noch lange keinen Grund zur Euphorie: „Österreich rutscht im EU-weiten Arbeitsmarktranking immer weiter zurück. Während Österreich vor einem Jahr noch den 6. Platz einnahm, sind wir jetzt nur mehr an 10. Stelle hinter Ländern wie Rumänien und Estland. Österreich muss sich daher anstrengen, wenn es im EU-weiten Ranking nicht noch weiter zurückfallen will." Das Arbeitsprogramm der Bundesregierung vom heurigen Jänner enthält einige Maßnahmen, die die Beschäftigung und Mobilität am Arbeitsmarkt fördern könnten. Gleitsmann fordert daher, dass diese bereits vereinbarten Beschäftigungsbelebungsmaßnahmen - etwa der Ausbau der Entfernungsbeihilfe und des Kombilohns für mehr Mobilität am Arbeitsmarkt - rasch umgesetzt werden. Dass dies dringend notwendig ist, zeigt einmal mehr die regionalen Unterschiede bei der Entwicklung der Arbeitsmarktdaten: Die meisten Arbeitslosen sind in der Bundeshauptstadt zu finden, die meisten offenen Stellen hingegen am Land. „Es braucht dringend ein Umdenken und Erkennen, dass erhöhte Mobilität zu besseren Chancen am Arbeitsmarkt führt, " so Gleitsmann.

Beschäftigungsaktion 20.000 gemeinsam mit Unternehmen umsetzen

Eine weitere Forderung der Wirtschaft: Die Beschäftigungsaktion 20.000, mit deren Hilfe langzeitarbeitslose ältere Personen über zusätzlich geschaffene Jobs wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden sollen, muss unbedingt gemeinsam mit den Unternehmen in der Privatwirtschaft umgesetzt werden. Gleitsmann: „Jobs in Unternehmen sind eindeutig nachhaltiger als solche am zweiten Arbeitsmarkt, die teurer sind und gleichzeitig nur befristet angeboten werden. Österreichs Unternehmen haben seit Jahresbeginn bereits über 60.000 Menschen über 50 Jahre in Jobs gebracht.“ Es ist sehr erfreulich, dass auch bei der Generation 50 + die Arbeitslosigkeit sinkt (-0,1 Prozentpunkte). Das zeigt, dass die Bemühungen in den Betrieben, aber auch die in den letzten Jahren gesetzten Maßnahmen, nämlich Ältere über Lohnkostenzuschüsse wieder in die Unternehmen einzugliedern, sehr gut wirken. Betriebe müssen daher unbedingt auch in die Aktion 20.000 miteinbezogen werden. 

Senkung der Lohnnebenkosten schafft Beschäftigung

Österreichs Lohnnebenkosten liegen im internationalen Spitzenfeld. „Eine Senkung der Lohnnebenkosten ist zur Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Betriebe ganz entscheidend,“ so Gleitsmann. Der im Arbeitsprogramm der Bundesregierung verankerte Beschäftigungsbonus ab 1. Juli ist ein erster Schritt, den Betrieben die Schaffung zusätzlicher Beschäftigung zu erleichtern. (PWK456/PM)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • EU-Today

EU-Today vom 18. September 2017

Topinformiert: Europas Industrie soll fit für die Zukunft werden +++ Inflationsrate steigt leicht an mehr

  • Archiv

Wirtschaftsbarometer Austria 2013/I

Die Konjunkturerhebung der Wirtschaftskammer Österreich mehr