th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Aufruf der WKÖ-Bundessparte Handel: Zeit nutzen und Zutrittstests überdenken!

WKÖ-Handelsobmann Trefelik fordert Änderung der Covid-Maßnahmengesetz-Novelle - Covid-19-Zutrittstests für den Handel sollten gestrichen werden

Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel
© WKÖ

„Nutzen wir die Zeit, um die Zutrittstests für den Handel nochmals zu überdenken“, appelliert Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), an die Politik. Aktuell verzögert sich der Beschluss der Novelle zum Covid-Maßnahmengesetz wegen der Erkrankung mehrerer Bundesräte. Diese Novelle wäre die Grundlage dafür, dass künftig Kundinnen und Kunden von Handelsgeschäften einen negativen Covid-19-Test vorweisen müssen. Ausnahmen gäbe es für Geschäfte mit Gütern des täglichen Bedarfs wie Lebensmittelgeschäfte und Apotheken.

Spartenobmann Trefelik weist abermals darauf hin, dass nach der aktuellen Datenlage Infektionen so gut wie nie im Handel stattfinden. Somit fehlt die sachliche Basis für die Einschränkungen, da sich die 20-Quadratmeter-Regel und die Maskenpflicht in der Praxis bewährt haben. Ein weiteres Gegenargument: Zutrittstests können im Handel nicht so funktionieren wie in anderen Branchen. Denn es wäre es für die Angestellten kaum möglich, alle Kunden zu kontrollieren.

Noch ein Punkt, der gegen Zutrittstests für Handelsgeschäfte spricht: Die Besucherfrequenz ist natürlich in manchen Bereichen des Handels viel höher als in anderen Branchen. „Dafür verweilen die Kundinnen und Kunden auch viel kürzer im Geschäft, was wiederum eine Ansteckung zusätzlich unwahrscheinlicher macht“, so Trefelik. Die Betriebe, die sich nach den bisherigen massiven Umsatzeinbrüchen ohnedies in einer extrem schwierigen Situation befinden, würden durch die geplante Novelle abermals benachteiligt. Eine Testpflicht ist für Konsumentinnen und Konsumenten nämlich eine Hürde, welche die so wichtigen Spontankäufe in der Praxis so gut wie unterbindet. (PWK158/sei)

Das könnte Sie auch interessieren

Berufsfotografen

WKÖ-Brischnik: Herber Umsatzeinbruch im Fotohandel

Gemäß GfK-Erhebung 2020 um 18 Prozent weniger Fotoprodukte verkauft als 2019 – Umsatzeinbruch zieht sich durch alle Warengruppen mehr

Gastronomie-Zulieferer

WKÖ Gastro-Zulieferer: Umsatzersatz II, Ausfallsbonus und Anhebung des Beihilferahmens wichtige Signale für systemkritische Branche

Agrarhandels-Obmann Wohlmuth: Beschlossene Hilfszahlungen jetzt rasch und unbürokratisch ausbezahlen, um Insolvenzwelle in der Branche zu vermeiden   mehr