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Corona-Kurzarbeit sichert auch im Herbst und Winter Arbeitsplätze

Kurzarbeit geht in die dritte Phase, Antragsstellungen ab morgen möglich

Arbeitsministerin Christine Aschbacher
© BKA/Dragan Tatic Arbeitsministerin Christine Aschbacher

"Wir starten heute in die dritte Phase der Corona-Kurzarbeit, um Unternehmen auch im bevorstehenden schwierigen Herbst und Winter zu unterstützen und Arbeitsplätze zu sichern. Unternehmen können ab morgen Anträge auf Verlängerung beim AMS stellen. Mit der Corona-Kurzarbeit haben wir ein im internationalen Vergleich einzigartiges Modell etabliert, mit dem es uns seit dem Höchststand der Krise gelungen ist, über 1,3 Millionen Arbeitsplätze zu sichern", erklärt Arbeitsministerin Christine Aschbacher.

Aschbacher betont darüber hinaus die gute Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern bei der Erarbeitung einer gemeinsamen Lösung zur Fortsetzung der Corona-Kurzarbeit: "Mein großer Dank gilt den Sozialpartnern, mit denen es in konstruktiver Zusammenarbeit gelungen ist, die Corona-Kurzarbeit bis Ende März 2021 dort wo es notwendig ist zu verlängern."

Unternehmen sollen mit bewährten Teams durchstarten können

"Die Prognoserechnung stellt sicher, dass wir dort unterstützen, wo die wirtschaftliche Notwendigkeit dafür besteht. Wir stellen die Corona-Kurzarbeit Phase drei für alle Unternehmen, in allen Branchen und Unternehmensgrößen, zur Verfügung, sodass die Unternehmen wieder in Vollauslastung und mit dem bewährten Team durchstarten können", so die Arbeitsministerin abschließend. 

"In Summe stehen 12 Milliarden für die Kurzarbeit zur Verfügung. Aktuell sind 4,8 Milliarden davon ausgezahlt. Die Verlängerung der Kurzarbeitsregelung ist sinnvoll, da uns die Krise auch noch länger begleiten wird. Gleichzeitig haben wir auch strengere Kriterien festgelegt. Es ist ungemein wichtig, dass jene Unternehmen, die wieder eine Perspektive haben, auch einen Anreiz bekommen Mitarbeiter wieder regulär in Beschäftigung zu bringen", so Finanzminister Gernot Blümel.

Mahrer: "Phase drei schafft Planungssicherheit für die Unternehmen"

Wirtschaftskammer Österreich-Präsident Harald Mahrer weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, wie wichtig es sei, eine Lösung für sechs Monate gefunden zu haben: "Bisher hatten wir stets Regelungen für drei Monate. Um gut durch das Winterhalbjahr zu kommen, brauchen die Unternehmen Planungssicherheit. Dass die Phase drei der Corona-Kurzarbeit von Oktober bis Ende März gilt, verschafft ihnen diese Planungssicherheit." Natürlich könne Kurzarbeit kein Dauerzustand sein, betont Mahrer. "Aber in Zeiten von weniger Aufträgen ist es wichtig, dass die Kosten überschaubar bleiben und die Mitarbeiter gehalten werden können. Auf diese Weise können die Betriebe nach der Krise wieder voll durchstarten", so Mahrer. Dabei helfe auch die nun bestehende Weiterbildungsmöglichkeit während der Kurzarbeit.

"Es liegt auf der Hand, dass wir uns mit vereinten Kräften für eine weitere Verlängerung des Erfolgsmodells Kurzarbeit eingesetzt haben, sie wird in den kommenden Monaten Hunderttausende Arbeitsplätze bei einer Nettoersatzrate von 80 bis 90 Prozent für die Betroffenen sichern. Dieses gemeinsame Engagement wird es auch brauchen, um weitere Maßnahmen und die nächsten Schritte zu setzen, die notwendig sind, damit die Lage am Arbeitsmarkt nicht eskaliert", sagt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian: "Die Gewerkschaften sind weiterhin jederzeit bereit, ihre Expertise einzubringen!"

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