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Arbeitszeit: „Betriebsversammlungen ohne Betroffenheit – was soll das?“ 

Alexander Klacska, WKÖ-Bundesspartenobmann Transport und Verkehr, fehlt Verständnis für „Maßnahmen am Rücken der Bevölkerung“

Arbeitszeit: „Betriebsversammlungen ohne Betroffenheit – was soll das?“
© wkö

Die Bundessparte Transport und Verkehr der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat kein Verständnis für die Anliegen der Betriebsversammlungen bei den ÖBB und Postbus. „Es handelt sich um Maßnahmen ohne Betroffenheit, die noch dazu am Rücken der Bevölkerung ausgetragen werden. Aus diesem Grund fragen wir uns, was das eigentlich soll“, so Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr.

Schon jetzt 12 Stunden-Tage bei ÖBB gang und gäbe 

Schließlich gibt es seit 2005 einen Kollektivvertrag, der täglich zwölf Stunden Arbeitszeit und auch eine Überschreitung der 50-Stunden-Grenze bei der Wochenarbeitszeit zur Aufrechterhaltung des Verkehrs ermöglicht. Ganz ähnlich sei die Situation bei den Beschäftigten der Postbus AG. „Wir appellieren daher an die Verantwortlichen, Augenmerk darauf zu legen, dass es durch die Betriebsversammlungen zu möglichst wenig Beeinträchtigungen kommt: Darunter hätten nämlich die Fahrgäste ebenso zu leiden wie die Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", sagt Klacska.

Vehement verwehrt sich der Sprecher der heimischen Transportwirtschaft außerdem gegen einseitige Falschinformationen sowie gegen die parteipolitische Vereinnahmung und Instrumentalisierung von Beschäftigten beim Thema Arbeitszeitflexibilisierung. (PWK495/DFS/JHR)

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