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Arbeitsproduktivität: Österreich liegt im internationalen Spitzenfeld

Tag der Produktivität rückt Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes in den Fokus

Wachstum
© WKÖ

Corona rückt auch die Statistik zur Arbeitsproduktivität in ein neues Licht: Die heimischen Betriebe sorgen seit Jahren für Spitzenwerte bei der Arbeitsproduktivität je Beschäftigtem. Für das Hochfahren der heimischen Wirtschaft ist genau diese Produktivität ein mitentscheidender Faktor um wieder an Geschwindigkeit zu gewinnen. Und gerade in herausfordernden Zeiten ist ein effektiver Einsatz der Ressourcen wichtig wie nie.

So gesehen birgt der Tag der Arbeitsproduktivität am 20. Juni – quasi als alternativer Feiertag - besonderes Motivationspotenzial: Denn im Mittelpunkt steht das Schaffen am rot-weiß-roten Wirtschaftsstandort. Nicht zuletzt dafür wollen wir als Wirtschaftskammer Österreich heute Danke sagen. Und es ist der perfekte Zeitpunkt, um sich die Schaffenskraft der österreichischen Wirtschaft im Detail anzuschauen. Denn diese muss den europäischen Vergleich wahrlich nicht scheuen. 

Österreich steht 2020 auf Platz 5 im Ranking 

Hinter Irland, Luxemburg, Belgien und Dänemark landet Österreich in der Arbeitsproduktivitäts-Prognose der EU-Kommission auf dem fünften Platz aller EU-Staaten. Mit einem Wert von 117,7 liegt die Produktivität hierzulande deutlich über dem EU-Schnitt. Auch große Industrienationen wie Deutschland, Frankreich oder Italien kommen nicht an den Wert der heimischen Wirtschaft.


Um den unterschiedlichen Preisniveaus in den Ländern Rechnung zu tragen, werden die einzelnen Werte in der obigen Grafik in Kaufkraftstandards (KKS) angegeben. So lassen sich allfällige Verzerrungen ausblenden. Ein KKS entspricht dem Wert nach dem EU-Durchschnitt der Kaufkraft des Euro und wird mit dem Wert 100 angenommen. Ein Wert größer als 100 weist (gemessen nach inländischer Kaufkraft) ein BIP pro Kopf über dem EU-Durchschnitt aus und umgekehrt.

BIP steigt 2021 wieder 

Auch wenn die Corona-Krise 2020 ihre Spuren im österreichischen Bruttoinlandsprodukt (BIP) hinterlassen wird – schon für 2021 rechnen die EU-Experten wieder mit einem neuen Rekordwert beim BIP pro Kopf. Und auch hier liegt Österreich EU-weit im Spitzenfeld.


Mit dem Blick auf diese Zahlen kann der Wirtschaftsstandort Österreich selbst in dieser herausfordernden Zeit optimistisch in die Zukunft schauen. Denn gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bringen die österreichischen Unternehmerinnen und Unternehmer die heimische Wirtschaft nach der Corona-Krise wieder in Schwung. Deswegen wollen wir uns als WKÖ bei allen bedanken, die jetzt mit ihrem großartigen Einsatz unter schwierigen Bedingungen dazu beitragen, den Wirtschaftsstandort Österreich weiter im internationalen Spitzenfeld zu halten. Denn Wirtschaft sind wir alle. Alle, die was unternehmen.

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