th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Arbeitsmarktgipfel Tourismus in der WKÖ: Maßnahmenpaket gegen Arbeitskräftemangel

WKÖ-Präsident Mahrer: Lösungen zur Sicherung des Tourismusstandorts Österreich auf den Weg bringen

Arbeitsmarktgipfel Tourismus: Bundesministerin Christine Aschbacher, Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Bundesministerin Margarete Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer
© WKÖ/DMC Arbeitsmarktgipfel Tourismus: Bundesministerin Christine Aschbacher, Bundesministerin Elisabeth Köstinger, Bundesministerin Margarete Schramböck und WKÖ-Präsident Harald Mahrer

Der Tourismus ist nicht nur Jobmotor und bedeutender Wirtschaftsfaktor für den Standort Österreich: Mit den 90.000 Betrieben und 283.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist er das Herzstück des Landes sowie ein wesentlicher Teil der österreichischen Identität. In den vergangenen 10 Jahren wurden - alleine in Beherbergung und Gastronomie - rund 40.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. An die 675.000 Vollzeitarbeitsplätze hängen direkt und indirekt vom Tourismus ab. Die Branchen Gastronomie, Hotellerie, Freizeit- und Sportbetriebe, Reisebüros, Kino, Kultur- und Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe erwirtschaften eine Bruttowertschöpfung von fast 60 Milliarden Euro - über 15 Prozent des BIP - pro Jahr. Sie liefern Jahr für Jahr Nächtigungsrekorde und tragen maßgeblich zur regionalen Entwicklung bei.

Fachkräftemangel belastet Betriebe

Die Tourismusbetriebe arbeiten erfolgreich, allerdings ist die Branche überdurchschnittlich stark vom Fachkräftemangel betroffen. Rund 80 Prozent der heimischen Tourismusbetriebe leiden an starkem Mitarbeitermangel. Auch wenn die von der Wirtschaftskammer durchgesetzten ersten Maßnahmen wie das Ganzjahreskontingent für Saisoniers und die Ausweitung und Regionalisierung der Mangelberufslisten bereits positive Wirkung zeigen - hier braucht es dringend wirkungsvollere Nachbesserungen. 

Beim Arbeitsmarktgipfel Tourismus im Haus der Wirtschaft unter der Leitung von WKÖ-Präsident Harald Mahrer wurde gemeinsam mit den Bundesministerinnen Christine Aschbacher (Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend), Elisabeth Köstinger (Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus) und Margarete Schramböck (Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort) und Vertreterinnen und Vertretern der Tourismusbranche nach erfolgversprechenden Lösungswegen gesucht.

© WKÖ/DMC "Arbeitsmarktgipfel Tourismus" im Haus der Wirtschaft

Lösungen zur Sicherung des Tourismusstandorts 

Mit vielen im Regierungsprogramm verankerten Maßnahmen hat die Bundesregierung den Nerv der Tourismuswirtschaft getroffen. Damit der Erfolgsweg des Tourismus fortgesetzt wird, sind zusätzlich zu den vorhandenen Möglichkeiten gezielte Maßnahmen notwendig:

  • Neue Tourismus-Lehrberufe
  • Überregionale Vermittlung von Fachkräften stärken
  • Regelmäßige Jobbörsen für Asylberechtigte
  • Weiterentwicklung des Arbeitsmarktservice
  • Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot-Karte
„Es ist uns heute gelungen, gemeinsam mit den betroffenen Unternehmen und den politischen Verantwortungsträgern konkrete Lösungen zur Sicherung des Tourismusstandorts Österreich zu erarbeiten und auf den Weg zu bringen. Nun geht es darum, die Punkte konsequent umzusetzen und zügig in Gesetze zu gießen, denn was unsere Unternehmen in erster Linie brauchen ist Planungssicherheit.“
WKÖ-Präsident Harald Mahrer

Die Wirtschaftskammer will gemeinsam mit der Bundesregierung eine Grundlage schaffen, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem Tourismus und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer positiven Zukunft entgegenblicken können - als Aushängeschilder für die typisch österreichische Gastfreundschaft und als eine der tragenden Säulen des Wirtschaftsstandortes Österreich.

Arbeitsmarktgipfel Tourismus

Bilder: WKÖ/DMC

Das könnte Sie auch interessieren

LKW

Transportwirtschaft fordert ökologische Anreize im Mautsystem

Klacska: „Deutliche Senkungen für umweltfreundliche Fahrten wären Hilfe für die Branche“ mehr

WKÖ

WKÖ: Eintragungsfähiger Meistertitel ist sichtbare Aufwertung für Berufsbildung

Geprüfte Meister dürfen ab 21. August 2020 „Mst.“ oder „Mst.in“ vor dem Namen führen. Gewerbe und Handwerk begrüßt Imageschub für beruflichen Ausbildungsweg mehr