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Appell der Reisebranche: "Jetzt den Tourismus retten!"

Maßnahmenpaket mit einheitlichen Sicherheitsmaßnahmen und Planungssicherheit rasch und am besten EU-weit umsetzen

Reisebranche
© WKÖ

Die gesamte österreichische Reisebranche – vertreten durch die Fachverbände Reisebüros und Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Berufsverbände Österreichischer ReiseVerband (ÖRV) und Österreichischer Verein für Touristik (ÖVT) sowie Austrian Airlines und Flughafen Wien - appellieren im Anschluss an den gestrigen Öffnungs-Gipfel der WKÖ an die österreichische Bundesregierung, rasch und in Abstimmung mit den Institutionen auf EU-Ebene ein Maßnahmenpaket für einen geordneten Re-Start der Touristik auf den Weg zu bringen.  

Tausende Arbeitsplätze und das kostbare Gut Urlaub stehen auf dem Spiel 

"Es stehen nicht nur tausende österreichische Arbeitsplätze sowohl im heimischen Tourismus als auch im Outgoing auf dem Spiel, es ist auch das kostbare Gut Urlaub in Gefahr, nach dem sich die meisten Österreicherinnen und Österreicher seit Monaten sehnen", betonen Gregor Kadanka (WKÖ-Fachverband Reisebüros), Josef Peterleithner (ÖRV) und Phillies Ramberger (ÖVT) unisono. "Nur wenn jetzt endlich wieder eindeutige Rahmenbedingungen für den Tourismus geschaffen werden, können die professionellen Tourismusunternehmen Urlaube weiterhin in gewohnter Qualität auf höchstem Sicherheitsniveau und mit größtmöglichem Schutz für die Kunden anbieten." 

Wochenlange Shutdown-Phasen ohne Perspektiven auf eine Wiedereröffnung touristischer Betriebe, Verzögerungen bei den Corona-Impfungen und international unterschiedliche Einreisebestimmungen haben nicht nur den Tourismus weltweit so gut wie zum Erliegen gebracht, sondern auch den Tourismus-Standort Österreich massiv unter Druck gesetzt.  

Wichtig ist den Vertretern der Reisebürobranche auch, dass „Inlandstourismus nicht gegen Reisen ins Ausland ausgespielt wird, denn ohne Outgoing ist – mangels verfügbarer Flüge - auch der Inlandstourismus stark eingeschränkt“. Hotellerie-Obfrau Susanne Kraus Winkler, ergänzt: "Die österreichische Hotellerie braucht ausländische Gäste. Die Wiederherstellung der Reisefreiheit ist somit wesentlich für den Erfolg der heimischen Hotellerie." 

Initiative um „Grünen Impfpass“ Schritt in richtige Richtung 

Österreichs Touristiker begrüßen den Vorstoß von Bundeskanzler Sebastian Kurz, EU-weit einen "Grünen Pass" für Geimpfte, Getestete oder Genesene einzuführen und diesen Personen wieder mehr Freiheiten zu bieten. Es braucht aber dringend weitere Maßnahmen. Die heimischen Touristiker haben dazu ein Maßnahmenpaket erarbeitet, das wesentlich für einen erfolgreichen Re-Start ist und am besten europaweit umgesetzt werden sollte. Die notwendigen Maßnahmen umfassen insbesondere: 

  • Schaffen von Planungssicherheit durch klare Ansagen zu Reisebestimmungen (insbesondere zu Einreisebestimmungen), Corona-(Schnell)-Tests und Impfungen. 
  • Wiederherstellung der Reisefreiheit durch einfache Grenzübertrittsmöglichkeiten und gemeinsamen Systemen zum grenzüberschreitenden Nachweis und der raschen Kontrolle von Testungen und Impfungen (z.B. digitaler Impfpass).
  • Corona-Schnelltests statt Quarantäne durch flächendeckenden Einsatz von einheitlichen und unkomplizierten Corona-Tests bei Einreisen

  • Vertrauen schaffen mit einheitlichen Sicherheitsstandards: Die Reisebranche verfügt über strenge Hygienekonzepte, die sie seit Beginn der Pandemie – und vielfach schon Jahre davor - umgesetzt hat.

"Unsere Unternehmen und Leistungspartner in aller Welt sind für den Re-Start des Tourismus bestens gerüstet und bieten maximale Sicherheit für jeden Urlauber, der sich professionellen Anbietern anvertraut", so die Touristiker abschließend. (PWK098/SR)


Forderungen zum erfolgreichen Restart der österreichischen Reise(büro)branche
Forderungspaket: Jetzt den Tourismus retten!

Fachverband Österreichischer Reisebüros
https://www.reisebueros.at

Österreichischer ReiseVerband (ÖRV)
https://www.oerv.at/de/

Österreichischer Verein für Touristik (ÖVT) 
https://www.oevt.eu



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