th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Angleichung Arbeiter und Angestellte schadet dem Wirtschaftsstandort, berücksichtigt aber die besonderen Anforderungen in Saisonbranchen 

Sonderbestimmung bei Kündigungsfristen lässt Bauwirtschaft Luft zum Atmen

„Die im Nationalrat beschlossene Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten hinsichtlich Kündigungsfristen und Entgeltfortzahlung ist ohne Zweifel ein harter Schlag für viele heimische Unternehmungen. Zumindest aber bleiben saisonabhängige Branchen wie die Bauwirtschaft von einer unpraktikablen Verlängerung der Kündigungsfristen verschont. Ich bin erleichtert, dass die besonderen Umstände, unter denen die Bauwirtschaft als witterungsabhängige Branche agieren muss, in der Letztfassung der Gesetzesinitiative doch noch Eingang gefunden haben“, so Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel angesichts der gestern beschlossenen Neuerungen im Arbeitsrecht.

Die bisher für die Angestellten und zukünftig auch für die Arbeiter geltende gesetzliche Regelung der Kündigungsfristen bleibt für saisonabhängige Branchen dispositiv. Das heißt, es gelten auch in Zukunft vorrangig gegenüber dem Gesetz die im Bauarbeiter-Kollektivvertrag festgelegten Kündigungsfristen und -termine. 

Frömmel: Flexibilität bei Personaldispositionen dringend nötig

„Mangels Möglichkeit der Produktion auf Lager und angesichts ihrer Witterungsabhängigkeit braucht die Bauwirtschaft die Flexibilität bei Personaldispositionen wie einen Bissen Brot“, so Frömmel. Diese Flexibilität wurde in der Vergangenheit bei Lohnverhandlungen entsprechend honoriert. Darüber hinaus wurde mit zahlreichen sozialpolitischen Maßnahmen, wie z.B. dem Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungsgesetz, dem Bauarbeiter-Schlechtwetterentschädigungsgesetz, die notwendige Flexibilität sozial abgefedert.  

„Nicht zuletzt aufgrund dieser sozialpolitischen Sonderlösungen im Interesse der Bauarbeiter ist es meines Erachtens legitim und gerechtfertigt, im Gegenzug bei den Kündigungsfristen auf die branchenspezifischen Bedürfnisse der Arbeitgeber Rücksicht zu nehmen. Wir halten es daher auch in Zukunft für sinnvoll und zweckmäßig, den Weg des Interessenausgleichs auf Branchenebene weiter zu beschreiten. Undifferenzierte gesetzliche Eingriffe nach dem Rasenmäherprinzip sind hier absolut unangebracht und kontraproduktiv“, so Frömmel abschließend. (PWK798/us)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Information und Consulting
Cable Days 2018: Medienkonsum wird unabhängiger von Plattformen und Netzbetreibern

Cable Days 2018: Medienkonsum wird unabhängiger von Plattformen und Netzbetreibern 

„Individualisierte Fernsehwelt - Kundenbindung im Wettbewerb zwischen Plattformen und Mediendiensten“: Immer mehr Anbieter bringen TV-Inhalte zu den Konsumenten mehr

  • Information und Consulting
KMU DIGITAL

Die Initiative KMU DIGITAL macht kleine Unternehmen fit für die Digitalisierung 

Internationale Auszeichnung für österreichische Digitalisierungsinitiative – Webinare-Reihe mit Tipps für kleine Unternehmen – jetzt kostenlos anmelden: www.kmudigital.at/diewebinare mehr