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Angleichung Arbeiter-Angestellte: Wahltaktischer Schnellschuss auf Kosten der Wirtschaft 

Nocker-Schwarzenbacher: Trotz Tourismus-Sonderlösung bleibt die Aktion unverantwortlich und belastet Österreichs Unternehmen massiv

„Der gestern im Nationalrat von Abgeordneten der SPÖ, FPÖ und Grünen gefällte Beschluss zur gesetzlichen Angleichung von Arbeitern und Angestellten bleibt – trotz Aufnahme einer Tourismus-Sonderregelung -  ein unverantwortlicher, wahltaktischer Schnellschuss auf Kosten der gesamten heimischen Wirtschaft“, betont die Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Petra Nocker-Schwarzenbacher.

Zumindest wurde der ursprüngliche Gesetzesantrag insofern abgeändert, als es für alle Branchen bis 2021 bei den bisherigen kollektivvertraglichen Kündigungsfristen bleibt und für Saisonbranchen wie dem Tourismus darüber hinaus die Möglichkeit besteht, die Branchenlösung im Kollektivertrag fortzuführen. Weiters wurde die Refundierung der Internatskosten für Lehrlinge aus dem Insolvenzentgeltfonds, die Streichung der Auflösungsabgabe sowie die Angleichung der EFZG-Fristen ab Juli 2018 beschlossen. Hinsichtlich der Entgeltfortzahlung wurde für Betriebe mit bis 10 Dienstnehmern eine erhöhte Refundierung von 75 Prozent vorgesehen.

„Alles in allem ist und bleibt das ein viel zu schweres Paket, das unsere Betriebe schultern müssen“, resümiert die oberste Branchensprecherin. (PWK795/ES)

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