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Angestellte im Metallgewerbe: Mindest- und Ist-Gehälter steigen zwischen 3,0 und 3,3% 

Lehrlinge und Bezieher niedrigerer Gehälter wurden gestärkt, rahmenrechtliche Bestimmungen gelten unverändert weiter

Angestellte im Metallgewerbe: Mindest- und Ist-Gehälter steigen zwischen 3,0 und 3,3%
© WKÖ

Die zweite Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag für die Angestellten im Metallgewerbe am 10. Dezember brachte gegen Mitternacht eine Einigung zwischen den Chefverhandlern der Arbeitgeber, Andreas Lahner und Robert Heiszenberger, und dem Sozialpartner GPA-djp, vertreten durch Robert Winkelmayer und Georg Grundei.

Da trotz intensivster Diskussionen keinerlei Verbesserungen für die Gewerbebetriebe am Rahmenrecht erwartbar waren, wurden keine Änderungen daran vorgenommen und lediglich die Erhöhungen für Gehälter, Lehrlingsentschädigungen und Zulagen vereinbart. 

Reiseaufwandsentschädigungen steigen um 3,3%

Mindest- und Ist-Gehälter in den unteren vier Verwendungsgruppen und bei den Meistern sowie die kollektivvertraglichen Zulagen werden um 3,3% erhöht. Bei den höheren Verwendungsgruppen beträgt die Erhöhung 3,1 bzw. 3,0%. Die Reiseaufwandsentschädigungen mit Ausnahme des Kilometergelds werden um 3,3 % angehoben. 

Die Lehrlingsentschädigungen beginnen nun bei 620 Euro im ersten Lehrjahr und steigen bis auf 1.325 Euro im letzten Ausbildungsjahr. Damit soll ein Zeichen zur Steigerung der Attraktivität der Lehrlingsausbildung gesetzt werden. 

Der abgeschlossene Kollektivvertrag gilt für die rund 85.000 Angestellten in ca. 45.000 Betrieben mit insgesamt knapp 217.000 Beschäftigten ab 1. Jänner 2019. (PWK865/us)

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